+49 (30) 208 497 555 info@lvoptimal.de

Risikolebensversicherung

Wissenswertes zur Risikolebensversicherung

  • Eine Risikolebensversicherung bietet eine finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen.
  • Zur Sicherung des Immobilienkredits ist eine Risikolebensversicherung von den Banken fast immer verpflichtend gefordert
  • Gibt es nur ein Gehalt oder ein Gehalt reicht nicht aus, um die Familie im Todesfall zu versorgen, ist die Risikolebensversicherung ein Muss.
  • Verheiratete Paare können Beiträge sparen, vorausgesetzt sie haben eine verbundene Risikolebensversicherung abgeschlossen.
  • Die Über-Kreuz-Versicherung ist grundsätzlich empfehlenswert

Wie funktioniert die Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung (temporäre Todesfallabsicherung) ist eine günstige Möglichkeit im Falle Ihres Todes zur Absicherung von Hinterbliebenen.  Dabei wird die Prämie ausschließlich mit einem Risikobeitrag zuzüglich Verwaltungs- und Vertriebskosten erhoben. Sparanteile sind nicht vorhanden. Stirbt man also nicht, gibt es auch keine Leistung der Versicherung.

Die Versicherungshöhe ist jeweils vom Kunden individuell zu bestimmen und kann gleichbleibend oder fallend (linear oder annuitätisch fallend) vereinbart werden. Je nach Wunsch zur Absicherung ist die fallende Risikolebensversicherung zur Absicherung eines Immobilienkredites obligatorisch zu vereinbaren. Die gleichbleibende Risikolebensversicherung ist zur Absicherung von Hinterbliebenen Ehegatten, Partnern und Kindern aber auch Geschäftspartner geeignet.

Die genaue Berechnung ist wie folgt zu erstellen:

  • Anhand einer genauen Aufstellung berechnen Sie zuerst die jährlichen Kosten (legen Sie diese nicht zu knapp aus, sondern planen auch Urlaube und Anschaffungen ein)
  • Haben Sie Kosten in der Aufstellung, die im Falle des Todes des Ehepartners entfallen, wie zum Beispiel die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder Tennisstunden, eine Bahncard oder zweites Auto, ziehen Sie dies entsprechend ab, da es im Ernstfall gekündigt wird und damit nicht mehr anfällt. Denken Sie aber daran, ist Ihr Mann ein echter Handwerker King und erledigt alle Reparaturen am Haus oder ein Gartenexperte und pflegt und hegt alles, müssen Sie dies später vielleicht kostenpflichtig von anderen Personen machen lassen.
  • Wenn einer von Ihnen verstirbt, wie geht es dann vermutlich weiter? Können Sie in selbem Umfang arbeiten? Ziehen Sie die realistische Einkommenssumme ab.
  • Haben Sie keine Kinder, werden Sie nur sehr temporär Rentenansprüche aus Witwenrente haben, daher werden Sie hier nicht drauf vertrauen können. Haben Sie jedoch Kinder, erhalten Sie ca. 500EUR-700EUR Witwenrente solange Ihre Kinder unter 18 sind und bei Ihnen Leben. Die Kinder erhalten eine Waisenrente zwischen 90-120EUR monatlich. Diese Summen können Sie in der Berechnung mit abziehen. Da sich gerade bei Familien die Kosten durch das Erwachsen werden der Kinder reduzieren.
  • Die ermittelte Summe rechnen Sie nun auf das Jahr hoch. Nun müssen Sie entscheiden wie lange Sie die Hilfestellung benötigen. 10Jahre, 15 Jahre oder gar 20 Jahre. Wenn die Kinder klein sind empfiehlt sich die Laufzeit auf 20 Jahre festzulegen, da diese später auch noch studieren und unterstütz werden sollten.

Praxistipp: Sie können die Versicherungssumme auch pauschal berechnen. Familien mit kleinen Kindern und Alleinerziehende sollten das fünffache Bruttojahreseinkommen absichern. Kinderlose Ehepaare und Familien mit Kindern über 14 Jahre, sollten das dreifache Bruttojahreseinkommen absichern.

Exkurs: Zur Absicherung der Hinterbliebenen lässt sich auch eine lebenslängliche Todesfallversicherung abschließen. Diese tritt garantiert im Todesfall der versicherten Person ein. Häufig wird diese auch in abgewandelter Form für die Absicherung der Bestattungskosten (Sterbegeldversicherung) vereinbart oder zur Absicherung der anfallenden Erbschaftssteuer für die Hinterbliebenen (Erbschaftssteuerversicherung). Um Überzahlungen zu vermeiden, endet die Beitragszahlung häufig mit dem 67. Lebensjahr.

Lohnt sich die Risikolebensversicherung für Sie?

Haben Sie Kinder, Enkel, Ehegatten oder Lebenspartner, die im Falle Ihres Todes eine finanzielle Absicherung benötigen, ist die Antwort klar. Ja.

Sie finanzieren eine Immobilie: Zahlen Sie eine Immobilie ab, ist es sinnvoll die Restschuld im Falle des Todes für die Hinterbliebenen abzusichern.

Exkurs: Die Möglichkeit der Absicherung eines Immobilienkredits ist im Rahmen einer Risikolebensversicherung linear fallend mit dem Abbezahlen des Kredits sinnvoll. Als Alternative ist auch die Restschuldversicherung möglich, diese zahlt direkt an den Kreditgeber und begleicht den Kredit.

Absicherung der Hinterbliebenen: Angehörige haben es im Falle Ihres Todes schwer sich dann noch mit finanziellen Nöten zu beschäftigen, ist mit der Risikolebensversicherung nicht nötig. Diese lohnt sich besonders bei Familien Konstrukten in dem das Auskommen nicht gesichert ist, wenn einer verstirbt. Gerade bei Alleinverdienern oder wenn das eine Einkommen ohne das andere nicht ausreichend ist, sollte man das Risiko des Todes zwingend absichern.

Absicherung von Geschäftspartnern: Das berufliche Umfeld hat sich rasant im Rahmen der Digitalisierung in den letzten 20 Jahren gewandelt. Gerade für neu gegründete Firmen in denen nicht nur ein Inhaber tätig ist, sollten Sie sich gegenseitig gegen den Verlust durch Tod des Anderen absichern. Sicherlich muss die Laufzeit hier nur kurz sein und kann sogar fallend vereinbart werden.

Sie haben verschieden Möglichkeiten der Absicherung bei der Risikolebensversicherung:

  • Ehepartner sichern sich häufig mit einer verbundenen Risikolebensversicherung ab. Das heißt Sie zahlen weniger als in zwei getrennten Verträgen und sichern sich gegenseitig im Falle des Todes ab. Versterben beide gleichzeitig wird die Versicherungssumme nur einmal an die Angehörigen nach Erbfolge oder Bezugsrecht ausgezahlt.
  • Unverheiratete Paare sichern sich üblicherweise in zwei getrennten Verträgen über das Bezugsrecht ab. Im Falle einer Trennung sollten Sie das Bezugsrecht entsprechend ändern lassen.

Im Falle des Todes zahlt der Bezugsberechtigte eine Erbschaftssteuer, soweit die Leistung den Freibetrag übersteigt (Ehegatten 500.000EUR / Dritte Personen unverheiratet 20.000EUR).  Unverheiratete Paare sind hier extrem im Nachteil.

Expertentipp – Erbschaftssteuer sparen

„Schließen die versicherten Personen sich “über Kreuz” ab, erhält der Versicherungsnehmer das Geld für die versicherte Person als Versicherungsleistung. Daher fällt keine Erbschaftssteuer an. Das heißt die Frau ist beispielsweise Versicherungsnehmerin und der Ehemann die versicherte Person. Stirbt der Mann, erhält die Frau die Versicherungsleistung.“

Experten-Tipp - Beiträge neben der Kranken- und Pflegeversicherung absetzen

In der Risikoversicherung werden Brutto- und Nettobeiträge unterschieden. Wer den Bruttobeitrag entrichtet, kann die Überschüsse in Fonds anlegen. Die Auszahlung zum Vertragsende ist dann steuerfrei. Zeitgleich wirkt diese Methode wie eine Beitragsrückgewähr, wenn der Todesfall nicht eingetreten ist.

Besonderheiten der Risikolebensversicherung!

 

Besteuerung der Leistung im Bezug – Erbe:

Erbt der Hinterbliebene die Leistung aus der Risikolebensversicherung, muss er je nach Freibetrag eine Erbschaftssteuer zahlen. Gerade unverheiratete Paare sind hier stark benachteiligt. Hat der Verstorbene Schulden, wird die Versicherung diese auslösen und für die Hinterbliebenen bleibt wenig bis nichts übrig.

Steuerklasse Erben sind folgende Personen Freibeträge
1 Ehe- sowie eingetragene Lebenspartner 500.000 Euro
1 Kinder, Adoptiv- sowie Stiefkinder, Enkelkinder und Waisen 400.000 Euro
1 Enkelkinder 200.000 Euro
1 Eltern, Großeltern 100.000 Euro
2 Geschwister, Kinder der Geschwister, Schwiegerkinder, Stiefeltern 20.000 Euro
3 Entfernte oder nicht verwandte Erben wie Geschäftspartner 20.000 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Praxistipp: Eine “Über-Kreuz” Absicherung lohnt sich im Zweifel immer, da es sich um kein Erbe handelt und daher weder von Schulden des Verstorbenen noch durch die Steuer beeinflusst ist. Im Falle einer späteren Trennung der Versicherten, kann man den Versicherungsnehmer beim Versicherer mit Zustimmung beider ändern lassen und so in der üblichen getrennten Vertragsform verfahren.

Risikoprüfung – Gesundheit und Beruf kann entscheidend sein für die Prämie

Neben dem Eintrittsalter, der Dauer der Versicherung und Versicherungssumme ist die Gesundheit bei Abschluss ein entscheidender Faktor.

Das sind die häufigsten gestellten Gesundheitsfragen:

  • Wie groß und schwer sind Sie?
  • Haben Sie in den letzten Jahren geraucht, auch wenn es nur gelegentlich ist?
  • Leiden Sie unter einer chronischen Krankheit?
  • Hatten Sie in den letzten zehn Jahren eine Kur oder einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus?
  • Wurden Sie innerhalb der letzten fünf oder zehn Jahre aufgrund psychischer Probleme oder Nervenkrankheiten behandelt?
  • Leiden Sie unter Erkrankungen der Verdauungs-, Geschlechts- oder Atmungsorgane?

Die gestellten Fragen sollten mit Sorgfalt und Genauigkeit beantwortet werden, um Leistungskürzungen im Leistungsfall auszuschließen. Ab einer Versicherungssumme von 400.000EUR wird sogar eine ärztliche Untersuchung gefordert.

Körperlich anspruchsvolle Berufe sind in der Risikolebensversicherung prämienintensiver als akademisch sitzende Berufe.

Die Folge eines beruflichen, privaten oder gesundheitlichen Wagnisses ist:

  • Dauerverkürzung (das Endalter wird reduziert)
  • Staffelung der Versicherungssumme (Bei kurzfristig eingeschätzten Risiken, ist die Leistung in den ersten Jahren reduziert gestaffelt)
  • Risikozuschlag (Mehrprämie)
  • Verminderte Todesfallsumme
  • Verzicht auf die Dynamik zur Leistungssteigerung ohne Gesundheitsprüfung

Um Probleme zu vermeiden und den günstigsten Versicherer zu finden, sollten Sie über einen professionellen Vermittler ein anonymisiertes Ausschreiben mit den Gesundheitsdaten vornehmen, um ein finales Angebot zu erhalten. Wenn erst ein Antrag gestellt und abgelehnt wurde, ist dies bei vielen Gesellschaften Anzeigepflicht und kann die Aufnahme unnötig erschweren.

Praxistipp: Auch E-Zigaretten und Gelegenheitsraucher haben die Raucherfrage zu bejahen. Nur wer 12 Monate und länger vom Glimmstängel lassen konnte, kann verneinen. Falschangaben führt zu Kürzung der Leistung.

Nettoprämie – Bruttoprämie

Schauen Sie genau hin. Ist die Nettoprämie zwar maximal günstig, aber die Bruttoprämie liegt weit über dem Marktüblichen, sollten Sie hellhörig werden. Der Versicherer legt grundlegend das Geld an und zahlt es im Versicherungsfall aus. Erwirtschaftete er einen Überschuss, wirkt sich dies beitragsmindernd aus. Erwirtschaftet der Versicherer nicht genug Überschüsse, steigt die Prämie bis zur dargestellten Bruttoprämie.

Wer sich für einen Risikolebensversicherung interessiert, wird sich auch mit den Beiträgen beschäftigen. Dabei fällt auf, dass Sie in der Regel Nettobeiträge angeboten bekommen.

Expertentipp – Björn Kotzan: Sie können bei vielen Versicherer wählen, ob Sie Brutto- oder Nettobeiträge zahlen wollen. Wer die Bruttovariante wählt, spart die Überschüsse an. Viele Anbieter erlauben eine freie Wahl der Überschussanlage. Es ist möglich, die Überschüsse in Fonds anzulegen. Im optimalen Fall wird ein solcher Vertrag zu Mitarbeiterkonditionen abgeschlossen und die Überschüsse in einen Indexfonds (ETF) investiert. Die Auszahlung aus diesem Vertrag ist dann steuerfrei. Anderes betrachtet erhalten Sie damit einen Teil Ihrer Beiträge zurück.

Nachversicherungsgarantie und Dynamik

Wie bei allen Versicherungssparten ändern sich die Anforderungen an eine Versicherung nach den Lebensphasen. Heiratet man, ein Kind kommt auf die Welt oder wird adoptiert, eine Immobilie wird gekauft oder auch Berufswechsel und Scheidung können die Anforderungen maßgeblich beeinflussen. Für diese Fälle haben die Versicherer unterschiedliche Möglichkeiten den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erweitern.

Aber Achtung: In einigen Verträgen gibt es ein Höchstalter bis zu dem die Garantie greift oder ist an Grenzen wie Versicherungshöhe oder eine feste Summe gebunden. Darauf sollten Sie schon vorab achten.

Die Dynamik soll hingegen der Entwertung des Geldes, der Inflation entgegenwirken und ist gerade sinnvoll, wenn der Vertrag noch lange läuft. Sie müssen die Dynamik nicht jedes Jahr mitnehmen, sondern können dieser auch widersprechen.

Aber Achtung: Widersprechen Sie der Dynamik zwei Mal in Folge entfällt die Dynamikvereinbarung. Eine Erhöhung ist dann nur noch mit Gesundheitsprüfung oder über die ereignisbezogene Nachversicherung möglich.

Praxistipp: Reine Risikolebensversicherung lassen sich häufig in den ersten zehn Jahren in eine gemischte Lebensversicherung (Todesfallschutz und Altersvorsorge) ohne Gesundheitsprüfung umwandeln.

Hat der Abschluss einer Risikolebensversicherung Steuervorteile?

Grundsätzlich, ja. Dies gleicht in der Praxis jedoch einem sehr theoretischen Modell. Das Einkommenssteuergesetz sieht die Absetzbarkeit von Unfall, reinen Risikolebens-, Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherungen neben der Kranken- und Pflegeversicherung vor. Da dies jedoch an Höchstgrenzen gebunden ist, sind diese bei der Kranken- und Pflegeversicherung bereits ausgeschöpft.

Wer ist versichert? Art der Beschäftigung Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen 2019
Einzelperson Selbstständiger 1.900 Euro
  Arbeitnehmer 2.800 Euro
Ehepaare sind zusammen veranlagt Beide Ehepartner sind Arbeitnehmer 3.800 Euro
  Ein Partner ist selbstständig und der Andere ist Arbeitnehmer 4.700 Euro
  Beide Ehepartner sind selbstständig 5.600 Euro

Hinweis

glühbirneWer nicht verheiratet ist und sich trotzdem absichern möchte, sollte sich über-kreuz-versichern. Dieser Vorgang senkt die Steerlast deutlich.

Vorteile und Nachteile der Risikolebensversicherung

Vorteile Nachteile
Hinterbliebenenversorgung – finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen, gerade bei Alleinverdienern und jungen Familien Keine Leistungsgarantie – Verstirbt man nicht, ist die Prämie ohne Leistung bezahlt
Immobilienerhalt – Absicherung von Darlehen und Krediten Ausschließlichkeit – gilt nur für den Todesfall
Steuern sparen – Entfall der Erbschaftssteuer bei Über-Kreuz-Verträgen Risiko – Gesundheitliche, berufliche und private Risiken erhöhen die Prämie
Geringe Beiträge – Durch ausschließlichen Risikoschutz ist die Prämie moderat
Steuer – Die Prämie ist in bestimmten Fällen von der Steuer absetzbar
Individualität – Die Versicherungssumme wird auf die individuellen Bedürfnisse angepasst

 

Ist es möglich, eine Risikolebensversicherung zu kündigen oder den Vertrag kurzfristig auszusetzen?

Die Risikolebensversicherung kann grundsätzlich monatlich gekündigt werden. Zahlt man im Voraus, kann sich die Kündigungsfrist durch die Hauptfälligkeit verändern. Jahreszahler können so erst am Ende des Jahres zahlen.

Möchten Kunden nur wegen eines finanziellen Engpasses kündigen, sollte man über eine Stundung oder Beitragsfreistellung nachdenken.

Die Stundung der Beiträge spielt eine Rolle, wenn der Versicherte die Zahlung der Beiträge einen gewissen Zeitraum aussetzt. Der Versicherte muss in diesem Fall die Beiträge nachzahlen. Während der Stundung der Beiträge bleibt der Todesfallschutz aufrechterhalten. Die Versicherungsgesellschaft muss allerdings der Stundung zustimmen.

Dagegen gilt bei einer Beitragsfreistellung ein eingeschränkter Todesfallschutz. Der Versicherer kristallisiert bei einer Freistellung heraus, welche Todesfallsumme sich aus den bisher gezahlten Beiträgen berechnet. Diese Todesfallsumme muss einen bestimmten Mindestwert erzielen, damit der Versicherungsschutz nicht erlischt.

Hinweis

glühbirneJeder Anbieter beurteilt Risiken anders. Mancher Anbieter versichert raucher günstig, andere stellen nur wenige Gesudnheitsfragen. Wer clever auswählt, kann viel Geld einsparen.

Wie hoch sind die Beiträge der Risikolebensversicherung?

Die Höhe der Beiträge der Risikolebensversicherung hängt von der Laufzeit, dem Alter sowie der Versicherungssumme des Versicherten ab. Hinzu kommt, dass das individuelle Risiko wie gefährliche Hobbys, der berufliche Hintergrund oder bestehende Krankheiten des Versicherten die Höhe des Beitrags beeinflussen.

Um eine Risikolebensversicherung abzuschließen, müssen Sie persönliche Fragen beantworten sowie eine Antragsprüfung bewältigen. Als Beispiel müssen Versicherte, die rauchen, einen Risikozuschlag auf die Prämien bezahlen.  Die folgende Grafik veranschaulicht, wie die Beiträge beispielsweise beim Raucher und beim Nichtraucher monatlich ausfallen:

Versicherungssumme: 200.000 €

Vertragslaufzeit: 30 Jahre

Ein Raucher zahlt mehr als doppelt so viel monatliche Beiträge bei gleicher Versicherungssumme als ein Nichtraucher.

Fazit

Eine Risikolebensversicherung ist zu empfehlen, um die Hinterbliebenen abzusichern. Gibt es nur einen Hauptverdiener in der Familie und muss der Versicherte einen Immobilienkredit begleichen, lohnt sich eine Risikolebensversicherung. Verheiratete Paare können Beiträge sparen, vorausgesetzt sie haben eine verbundene Risikolebensversicherung abgeschlossen. Um im Falle des Todes die Versicherungssumme nicht zu reduzieren ist eine Über-Kreuz-Versicherung zu empfehlen.

Riskolebensversicherung-Vergleich anfordern!

Sie haben bereits einen Risikolebensversicherung-Vertrag und möchten einen kostenfreien zweiten Blick auf die Unterlagen? Sie suchen einen passenden Risikolebensversicherung-Vertrag für Ihre private Altersvorsorge.