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  • a
  • Abgeltungssteuer
    Die Kapitalertragssteuer ist seit dem 1. Januar 2009 auch für Kunden von Lebensversicherung ein relevantes Thema.  Diese Abgeltungssteuer in Höhe von 25% ist zusammen mit dem Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer auch für Lebensversicherung zu entrichten, wenn der Vertrag bestimmte(...)
  • Ablauf einer Gesundheitsprüfung
    Die Gesundheitsprüfung ist Voraussetzung für die Annahme eines Versicherungsvertrages vor allem bei Berufsunfähigkeits-, Kranken- oder Risikolebensversicherungen. Die Prüfung kommt über einen wahrheitsgemäß ausgefüllten Fragebogen, den die versicherten Personen sich zuschicken lassen können,(...)
  • Ablauf eines Zessionsverfahrens
    In der Versicherungsbranche ist der Versicherungsnehmer der Schuldner bzw. der Zedent, der gegenüber dem Versicherer (Drittschuldner) die Versicherungsleistung als Forderung besitzt. Diese Absicherung der eigenen Schuld (z.B. bei einem Baudarlehen) kann der Versicherungsnehmer an seinen(...)
  • Ablaufleistung
    Als Ablaufleistung wird der Betrag bezeichnet, der bei Ablauf einer Renten- oder kapitalbildenden Lebensversicherung ausgezahlt wird. Zusammengesetzt wird die Ablaufleistung aus einem garantierten und einem nicht garantierten Anteil.  
  • Abstrakte Verweisbarkeit bei Lebensversicherungen
    Die abstrakte Verweisbarkeit ist bei Lebensversicherungen meist nicht relevant. Es gibt Berufsunfähigkeitsversicherungen, die an Lebensversicherungen gekoppelt werden. Hierbei ist für den Versicherten unbedingt darauf zu achten, ob der Versicherer auf die abstrakte Verweisbarkeit verzichtet.(...)
  • Abstrakte Verweisung
    Die Klausel „abstrakte Verweisung“ kommt bei Berufsunfähigkeitsversicherung vor. Ist diese Klausel ist Bestandteil des Vertrages, kann die Versicherung vom Versicherten verlangen, dass er einen anderen als den erlernten Beruf ausübt. Dadurch kann die Versicherung die Zahlung einer(...)
  • Abstrakte Verweisung bei Berufsunfähigkeitsversicherungen
    Wie oben bereits beschrieben, kann das Versicherungsunternehmen der versicherten Person die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung verweigern. Durch die abstrakte Verweisung kann der Versicherer den Versicherungsnehmer auf einen anderen Beruf verweisen. Dafür wird vorausgesetzt,(...)
  • Abtretung
    Bei einem personellen Wechsel eines Schuldverhältnisses handelt es sich um eine Zession. Dabei wird die verbundene Forderung des Schuldverhältnisses, bei dem Wechsel des Gläubigers, auf den neuen Gläubiger übertragen. Diese Übertragung wird auch als Sicherungs- oder Forderungsabtretung(...)
  • Agio
    Der Aufschlag, der häufig im Zusammenhang mit Darlehen und Wertpapieren zum Einsatz kommt, nennt man Agio. Auch der Begriff „Aufgeld“ wird verwendet, der als Aufpreis gesehen werden kann. In der Regel erfolgt die Angabe des Agios in Prozent. Das Disagio, das auch als Abgeld bezeichnet wird,(...)
  • Agio beim Bausparvertrag
    Beim Beginn der Darlehensauszahlung kommt es bei Bausparkassen oft vor, dass ein Agio bzw. Aufgeld verlangt wird. Dabei wird ein bestimmter Prozentsatz des Bauspardarlehens angesetzt, um das Agio zu berechnen, das wiederum zu einer Erhöhung der Gesamtschuld gegenüber der Bausparkasse(...)
  • Aktuar/Versicherungsmathematiker
    Versicherungsmathematiker werden als Aktuare bezeichnet, deren Hauptaufgabe in der Erstellung von mathematischen Modellen auf Basis von Simulationen, sowie Steuerung und Bewertung von Risiken besteht. Dabei werden für die Berechnung von Kenngrößen für die Zukunft vergangenheitsbezogene Daten(...)
  • Allgemeine Versicherungsbedingungen
    Die allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sind auch gleichzeitig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Versicherungen, d.h. die allgemeinen Versicherungsbedingungen können rechtlich auch als branchenspezifische Variante der AGB bezeichnet werden. Darin werden die vertraglichen(...)
  • Alternativen zur niedrigen Überschussbeteiligung
    Für den Abschluss einer Renten- oder kapitalbildende Lebensversicherung ist die Ablaufleistung ein wichtiges Kriterium. Maßgeblich wird jedoch die Ablaufleistung durch die wirtschaftliche Entwicklung von Wertpapier- oder Börsenkursen, sowie der Rohstoffpreisentwicklung beeinflusst.   Die(...)
  • Altersangabe
    Bei der Beantragung eines Lebensversicherungsvertrages wird die Altersangabe vom Antragsteller gefordert. Zur Berechnung des Risikos ist sie ein wichtiger Faktor. Für die Zugangsvoraussetzung zu einer Versicherung kann die Altersangabe entscheidend sein.
  • Angabe von falschem Eintrittsalter und die Folgen
    Die Altersangaben sind stets wahrheitsgemäß und korrekt zu machen. Dazu sind die Antragsteller verpflichtet. Bei einer Falschangabe des Alters können Versicherungsleistungen im Nachhinein verweigert oder gekürzt werden. Der Versicherer orientiert sich bei einer Leistungskürzung an den zu(...)
  • Anlagerendite bei Vertragskündigung
    Eine kapitalbildende Lebensversicherung muss über mehrere Jahre laufen, um eine positive Rendite zu erwirtschaften. Wenn der Vertrag vor dem Ablauf gekündigt wird, kann als Folge eine negative Rendite sein, d.h. er wird mehr Geld ein- als ausgezahlt haben. Damit dieser Verlust so gering wie(...)
  • Anspruch auf Entgeltumwandlung
    Jeder Arbeitnehmer hat nach dem Betriebsrentengesetz (§ 1a) das Recht gegenüber seinem Arbeitgeber, einen Teil des vereinbarten Arbeitsentgeltes zum Zwecke der Entgeltumwandlung einzusetzen. Hierbei erkennt man die staatliche Förderung daran, dass auf den umgewandelten Anteil des Entgelts(...)
  • Antrag auf Beitragsfreistellung
    Die Lebensversicherung kann durch den Versicherungsnehmer auf Antrag beitragsfrei gestellt werden, um bei finanziellen Engpässen eine gewisse Grundsicherung aufrecht erhalten zu können, z.B. für die Hinterbliebenen.  Bei Abschluss der Renten- oder Lebensversicherung verpflichtet sich der(...)
  • Anwartschaftsdeckungsverfahren
    Eine Form der Kapitaldeckung ist das Anwartschaftsdeckungsverfahren, bei dem die individuellen Ansprüche abgedeckt werden. Für die spätere Leistungserfüllung werden die Beiträge nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet und eingezogen. Wichtig ist dabei der Grundsatz, dass(...)
  • Anwartschaftsdeckungsverfahren in der privaten Krankenversicherung
    Bei der Krankenversicherung soll bei einem Versicherungsfall vor dessen Eintritt zumindest ein Teil der benötigten Beiträge gesammelt werden. Es handelt sich hierbei um die Beitragsanteile, die für Rückstellungen vom Versicherungsunternehmen benötigt werden. Im Alter wächst im Allgemeinen die(...)
  • Arglistige Täuschung
    Durch eine arglistige Täuschung im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag und der damit verbundenen Anzeigepflicht, entsteht ein Anfechtungsrecht für den Versicherer. Im Bürgerlichen Gesetzbuch sind die entsprechenden allgemeinen Vorschriften dargelegt.
  • Arten von Leibrenten
    Steigende Rente: Die Rentenzahlungen steigen monoton an.  Rente mit Garantie: Alle Leistungen werden zu einem bestimmten Termin fällig, egal ob die betreffende Person den Auszahlungstermin erlebt.  Aufgeschobene Rente: An einem in der Zukunft liegender und vertraglich(...)
  • Arten von Zessionen
     Globalzession Von einer Globalzession wird gesprochen, wenn alle entstandenen Forderungen pauschal an einen Zessionar abgetreten werden. Es werden keine einzelnen Forderungen genannt. Die Beweislast beim Zedent fällt hierbei weg. Forderungen, die sich zeitlich oder räumlich unterscheiden(...)
  • Aufgaben der BaFin
    Folgende Hauptaufgaben hat der BaFin:  Überwachung der Solvabilität (Ausstattung mit Eigenmittel)  Überwachung der Bedeckung des Sicherungsvermögens  Das Ziel dieser Hauptaufgaben ist, dass geschlossene Verträge auch von Seiten des Unternehmens jederzeit erfüllt werden können. Die(...)
  • Aufgabenspektrum
    Der mit dem Kunden vereinbarte Maklervertrag und das Gesetz über den Versicherungsvertrag regeln die Rechte und Pflichten. Schwerpunkte des Versicherungsmaklers sind die Ermittlung eines ausreichenden Versicherungsschutzes, die Vermittlung entsprechender Versicherungsverträge und deren(...)
  • Aufgeld bei Wertpapieren
    Beim Wertpapierhandel ist das Agio bzw. das Aufgeld ein Aufpreis, der auf den Nennwert einer Aktie aufgeschlagen wird. Dadurch erhöht sich der Ausgabepreis und der Käufer muss mehr bezahlen, als den aktuell tatsächlichen Wert der Aktie. Das emittierende Unternehmen muss diese Zusatzeinnahme(...)
  • Ausbildungsversicherung
    Rein technisch gesehen ist eine Ausbildungsversicherung eine kapitalbildende Lebensversicherung. Dabei steht eine finanzielle Absicherung für die spätere Ausbildung der Kinder schon im frühen Kindesalter im Vordergrund. Abgeschlossen werden Ausbildungsversicherungen meist von Eltern oder(...)
  • Ausbildungsversicherung im Vergleich
    Ein wichtiges Merkmal für die Entscheidung, welche Ausbildungsversicherung abgeschlossen werden soll, ist die Rendite. Hier sind schon einige Tarife kritisiert worden, da es auf lange Sicht deutlich rentablere Modelle gibt. Die Rendite muss vom Versicherer erst erwirtschaftet werden, was aber(...)
  • Aussteuerversicherung
    Wie die Ausbildungsversicherung ist auch die Aussteuerversicherung eine Form der kapitalbildenden Lebensversicherung, die auch als Heiratsversicherung bezeichnet wird. Sie dient in erster Linie zur Kostendeckung der Hochzeit des Kindes, wobei die Auszahlung nicht an diesen Zweck gebunden ist.(...)
  • Auswirkung der Selbstbeteiligung auf Versicherungsnehmer
    Der Selbstbehalt kann nicht nur pro Schadenfall oder für einen bestimmten Zeitraum vereinbart werden, sondern auch der Höhe nach, entweder prozentual oder absolut. Dadurch wird das Risiko teilweise auf den Versicherungsnehmer übertragen, der aber dafür auch deutlich geringere Beiträge, als(...)
  • Auswirkungen beim Arbeitgeber
    Vom gewählten Durchführungsweg hängen die Auswirkungen für den Arbeitgeber ab. Bei Pensionsfonds, Direktzugsage und rückgedeckter Unterstützungskasse können die Versicherungsbeiträge als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Dagegen sind nach § 6 a EStG Pensionsrückstellungen bei der(...)
  • Auszahlung der kapitalbildenden Lebensversicherung
    Nach Ablauf der Laufzeit kann der Versicherungsnehmer entscheiden, ob er die Ablaufleistung als Einmalbetrag oder als monatliche Rente (Rentenversicherung) haben möchte. Der steuerliche Vorteil liegt bei der Rentenzahlung, aber bei der Einmalzahlung steht der Gesamtbetrag sofort zur Verfügung. 
  • b
  • Bedeutung des Deckungsstocks bzw. des Sicherungsvermögens
    Der Deckungsstock bzw. das Sicherheitsvermögen dient in erster Line der Absicherung von Versicherungsnehmern, damit deren Ansprüche, im Falle einer Insolvenz des Versicherungsunternehmens, aus dem Sicherheitsvermögen befriedigt werden können. Ein Treuhänder überwacht das Sicherheitsvermögen(...)
  • Bedeutung und Überwachung des Sicherungsvermögens
    Für den Versicherungsnehmer ist das Sicherungsvermögen von großer Bedeutung, da seine bestehenden Ansprüche im Falle einer Insolvenz zuerst vor allen anderen Gläubiger befriedigt werden. Ein Treuhänder überwacht aus diesem Grund das Sicherungsvermögen, in dem er allen Verfügungen aus dem(...)
  • Beginn und Verspätung bei Bindefristen
    Wenn das Versicherungsunternehmen einen Vertrag erst nach Ablauf der Bindefrist annimmt und keine Bindefristverlängerung vereinbart wurde, gilt diese Vertragsannahme als verspätet. Danach muss vom Antragsteller ein neuer Antrag unterschrieben werden. Wie oben beschrieben, ist er nicht mehr an(...)
  • Beiträge zur Lebensversicherung und Sonderausgabenabzug
    Unter die sonstigen Vorsorgeaufwendungen fallen die Beiträge zu Risiko- und kapitalbildenden Lebensversicherungen. Für letztere müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:   Vertrag muss vor dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen worden sein Bei einer Rentenversicherung muss der(...)
  • Beitragsfreistellung
    Bei einer Renten- oder Lebensversicherung ist die Beitragsfreistellung eine vertraglich geregelte Option. Dadurch ist es möglich, die Beitragszahlungen über eine bestimmte Dauer einzustellen. Diese Option ist aber erst möglich, sobald die Versicherung einen gewissen Mindest-Rückkaufswert(...)
  • Beitragshöhe
    Der Beitrag wird durch das Alter des Versicherungsnehmers und der Versicherungssumme berechnet. Die Kalkulation ist vergleichbar mit anderen Lebensversicherungen, also je höher die Leistung, desto höher der Beitrag. Verschiedene Versicherungen bieten diese Versicherung mit Zusatzoptionen und(...)
  • Beitragsrückerstattung bei der Rentenversicherung
    In vielen Verträgen der privaten Rentenversicherung ist Beitragsrückerstattung ein fester Bestandteil. Hierbei erhalten die Hinterbliebenen die bereits eingezahlten Beiträge inkl. die erzielten Überschüsse zurückerstattet, wenn der Versicherte vor Erreichen des Rentenalters, also vor Beginn(...)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
    Eine der wichtigsten Versicherungen für Arbeitnehmer ist die Berufsunfähigkeits-versicherung (BU). Denn die BU zahlt dem Versicherten eine Rente, wenn er nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben. Damit können Einkommensverluste ausgeglichen werden, um die Existenz des(...)
  • Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombiverträgen
    Auf dem Versicherungsmarkt werden BU-Versicherungen sehr oft mit kapitalbildenden Lebensversicherungen kombiniert. Hierbei werden gleich zwei Lebensphasen finanziell abgesichert: das Erwerbsleben und die Rente. Denn die BU-Rente wird bis zum Erreichen des Rentenalters bezahlt und danach wird(...)
  • Besteuerung von Lebensversicherungen
    Bei der Besteuerung von Lebensversicherungen sind zwei Daten ganz entscheidend:  Vertragsabschluss vor dem 1. Januar 2005:   Bei Lebensversicherungsverträgen sind die Beiträge, als Sonderausgaben, steuerlich absetzbar. Damit ist die Lebensversicherung in der Auszahlung steuerfrei. Doch(...)
  • Betriebliche Altersvorsorge
    Bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) handelt es sich um eine Zusage des Arbeitgebers, Versorgungsleistungen bei Alter, Invalidität oder Tod für seine Mitarbeiter zu gewähren. Im "Drei-Säulen-Modell" der Altersvorsorge stellt die bAV die zweite Säule dar. Durch den Gesetzgeber sind fünf(...)
  • Bewertungsreserven
    Die erwirtschafteten Überschüsse einer Lebensversicherung, bei der Anlage der Versicherungsbeiträge werden Bewertungsreserven oder auch stille Reserven genannt.  Bei jeder Lebensversicherung bezahlt der Versicherungsnehmer die Prämien an die Versicherung. Diese Prämien werden u.a. in(...)
  • Bezugsrecht
    Bei einer Versicherung regelt das Bezugsrecht, wer die Vertragsleistung erhält. Eine wichtige Rolle spielt das Bezugsrecht gerade bei Lebensversicherung. Das entscheidet der Versicherungsnehmer bei Beantragung der Versicherung. Je nach Versicherungsfall ist meistens als Bezugsberichtigter der(...)
  • Bezugsrecht bei Lebensversicherungen
    Ein Anspruch auf die Versicherungsleistungen hat der Versicherungsnehmer, der auch meistens die Prämien bezahlt. Die Haftpflichtversicherungen sind hierbei die Ausnahmen, denn deren Leistungen werden an zuvor geschädigte Dritte ausbezahlt. Auch gibt es Versicherungen, bei denen es naturgemäß(...)
  • Bindefrist
    Auch bei Lebensversicherungen kommt die Bindefrist der Versicherung zum Einsatz, die eine Zeitspanne bezeichnet, in der ein Versicherungsnehmer an einen Versicherungsantrag gebunden ist. Das Versicherungsunternehmen überprüft in dieser Zeit den Antrag und hat dafür in der Regel 6 Wochen Zeit.(...)
  • Brutto- und Nettobeitrag
    Bei einer Lebensversicherung unterscheidet man zwischen Brutto- und Nettobeitrag. Dabei beinhaltet der Bruttobeitrag alle kalkulatorischen Kostenzuschläge, die abgezogen werden, um den Beitrag zu erreichen, der für die Deckung der Versicherungsleistungen benötigt wird. Aus diesem Nettobeitrag(...)
  • d
  • Deckungskapital
    Aus dem Sparanteil der eingezahlten Beiträge und der im Laufe der Versicherungsjahre erwirtschafteten zugeteilten Überschussbeteiligungen setzt sich das Deckungskapital zusammen. Gerade bei Renten- und kapitalbildende Lebensversicherungen ist der Begriff Deckungskapital relevant, das bei(...)
  • Deckungskapital bei vorzeitiger Kündigung des Vertrages
    Wenn ein Versicherungsvertrag vor dem Eintreten des Todes- oder Erlebensfall gekündigt wird, werden das zu dem Zeitpunkt vorhandene Deckungskapital und der Überschussanteil aus der Überschussbeteiligung ausgezahlt. Das Versicherungsunternehmen zieht aber Kosten für die Stornierung vom(...)
  • Deckungskapital im Fall einer Todesfallleistung
    Das Deckungskapital im Fall einer Todesfallleistung wird dadurch finanziert, dass der Versicherer das Todesfallrisiko bei der Beitrags- und Tarifkalkulation zugrunde legt, was bei der Risiko- sowie auch bei der gemischten Lebensversicherung gemacht wird. Bei diesen Versicherungen, wie auch(...)
  • Deckungsrückstellung bei der Lebensversicherung
    Das Versicherungsunternehmen bildet regelmäßig Deckungsrückstellungen, damit es immer in der Lage ist, den finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern nachkommen kann. Damit ist gewährleistet, dass der Versicherer immer seiner Auszahlungspflicht, z.B. bei einer(...)
  • Deckungsstock
    Das Sicherheitsvermögen, ein Teil der Aktiva von Versicherungsunternehmen, mit dem die Ansprüche von Versicherungsnehmer im Falle einer Insolvenz gesichert sind, nennt man Deckungsstock. Nach europäischem Recht ist das Einrichten des Sicherheitsvermögens Pflicht für Versicherungsunternehmen.(...)
  • Der Begriff Deckungsrückstellung bei der Lebensversicherung
    Die Deckungsrückstellung ist die Rückstellung, die aufgrund des Einzelbewertungsgrundsatzes für einen einzelnen Vertrag gebildet werden muss. So kann man davon ausgehen, dass das Versicherungsunternehmen für jeden Versicherungsnehmer eine eigene Rückstellung bildet. Wenn von der(...)
  • Der Drei-Säulen-Ansatz
    Die Solvency II-Richtlinien verfolgen, ähnlich wie die von Basel II, ein 3-Säulen-Ansatz. Die erste Säule widmet sich dem Minimumsolvenzkapital und bestimmte dessen Höhe, die Mindestkapitalanforderung, die Höhe des Zielsolvenzkapitals, sowie die Solvenzkapitalanforderungen im Verhältnis zu(...)
  • Der Leibrentenbarwertfaktor
    Der sogenannte Rentenbarwertfaktor wird ermittelt, um den heutigen bzw. den Wert einer Leibrente zu einem bestimmten Zeitpunkt zu berechnen. Im Prinzip ist es eine Abzinsung von zukünftigen Einkünften. Um zukünftig eine bestimmte Rente ausbezahlt zu bekommen, gibt der Leibrentenbarwertfaktor(...)
  • Die Durchführungswege für die betriebliche Altersvorsorge
    Direktzusage: Der Arbeitgeber verpflichtet sich zu einmaligen oder laufenden Versorgungsleistungen, die aus eigenen Mitteln an den Arbeitnehmer oder an seine Hinterbliebenen gezahlt werden. Es ist kein externer Durchführungsweg, wie beispielsweise über Pensionskasse(...)
  • Die fondsgebundene Lebensversicherung
    Eine Mischung aus Versicherung und Geldanlage in einem Fond stellt die fondsgebundene Lebensversicherung dar. Dabei werden die bezahlten Versicherungsprämien nicht in die Anlagenpolitik des Versicherers angelegt und verzinst, sondern das Geld wird direkt in einen Fonds investiert. Die(...)
  • Die Kapitallebensversicherung
    Am Ende der vertraglich festgelegten Laufzeit oder im Todesfall wird bei der Kapitallebensversicherung das angesparte Kapital in einer Gesamtsumme an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Im Todesfall erhält ein Hinterbliebener die Auszahlung. Dabei setzt sich die Auszahlung aus(...)
  • Direktversicherung
    Einen Weg der fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge ist die Direktversicherung, bei der der Arbeitgeber einen Renten- oder Lebensversicherungsvertrag für den Arbeitnehmer abschließt. Dabei ist der Arbeitnehmer der Versicherte und seine Hinterbliebenen die Bezugsberechtigten.(...)
  • Disagio
    Das Disagio, auch Abgeld genannt, ist ein Abschlag in Zusammenhang vor allem mit Wertpapieren und Krediten. Dieses Abgeld ist ein in Prozent berechneter Betrag, der vom Nennwert einer Anleihe oder eines Kreditbetrages abgezogen wird. Das Disagio ist das Gegenteil von Agio, das Aufgeld (sh. Agio).
  • Disagio bei Kreditgeschäften
    Das Disagio ist vergleichbar mit einem vorausbezahlten Zinssatz bei Kreditgeschäften. Der Auszahlungskurs wird durch das Abgeld berechnet und damit der Anteil eines Darlehensbetrages, der an den Kreditnehmer tatsächlich ausbezahlt wird. Genaugenommen erhält der Kreditnehmer nicht den(...)
  • Disagio beim Wertpapierhandel
    Beim Wertpapierhandel in Form von Anleihen wird das Disagio als Ausgabeabschlag vom Emittenten verlangt. Das führt zu einer Reduzierung des Ertrages beim Emittenten. Im Gegensatz zu den Anleihen dürfen bei der Ausgabe von GmbH-Anleihen und Aktien kein Disagio berechnet werden.  
  • Durchführungswege der Entgeltumwandlung
    Grundsätzlich können gemäß dem Betriebsrentengesetz zwischen dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber verschiedene Durchführungswege vereinbart werden. Falls der Arbeitgeber die Durchführungswege Pensionskasse und Pensionsfonds nicht vorgibt, kann sich der Arbeitnehmer für den Durchführungsweg der(...)
  • Dynamik bei Lebensversicherungen
    Eine regelmäßige Beitragserhöhung bei Lebensversicherungen nennt man Dynamik. Sie versucht, den eigentlichen Wert der Police, bezogen vor allem auf die Inflation, den Umständen entsprechend anzupassen oder konstant zu halten.
  • Dynamische Lebensversicherung: Nachteile
    Durch die Dynamik erhöht sich jährlich die Versicherungsprämie, die irgendwann für den Versicherungsnehmer nicht mehr tragbar sein können. Wenn der Versicherungsnehmer daraufhin seine dynamische Lebensversicherung kündigen möchte, kann er das genauso tun, wie bei der Kündigung einer(...)
  • e
  • Eigenmittel eines Versicherungsunternehmens
    Über die Eigenmittel des Versicherungsunternehmens wird die fortwährende Erfüllbarkeit von Versicherungsverträgen sichergestellt. Dabei muss die Höhe dieser Eigenmittel immer der geforderten Solvabilitätsspanne entsprechen. Sie wird aus der Kapitalausstattungsverordnung hergeleitet. Die(...)
  • Einfluss der Zahlungsweise auf die Höhe der Versicherungsprämie
    Die Beiträge können bei einer regelmäßigen Zahlung bei kürzeren Perioden wegen des Unterjährigkeitsaufschlages höher ausfallen. Damit werden nicht nur die höheren Verwaltungskosten, die durch die steigende Anzahl an Zahlungsvorgängen entstehen, aufgefangen werden, sondern damit soll auch der(...)
  • Einfluss des Alters auf die Höhe der Beiträge
    Bei bestimmten Policen ist es Antragstellern ab einem bestimmten Alter nicht mehr möglich, eine Lebensversicherung abzuschließen. Weil die Wahrscheinlichkeit für eine Versicherungsleistung im Todesfall jährlich steigt, ist die Altersangabe ein wichtiger Faktor, wenn es um die Risikoberechnung(...)
  • Entgeltumwandlung
    Eine Form der betrieblichen Altersvorsorge ist die staatliche geförderte Entgeltumwandlung, die auch als Lohnumwandlung, Gehaltsumwandlung oder arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung bezeichnet werden kann.
  • Entwicklung der Versicherungssumme bei Lebensversicherungen
    In den letzten Jahren zeigt die Entwicklung bei Lebensversicherungen kontinuierlich sinkende Zinssätze, die die prognostizierten Ablaufleistungen immer weiter sinken lassen. Dies zeigt sich vor allem bei jüngeren Policen. Die Ablaufrendite betrug im Jahr 2014 im Schnitt nur noch 3,16 Prozent(...)
  • Erfüllung der vorvertraglichen Anzeigepflicht
    Der Versicherer trägt das Risiko, welches aus unvollständigen Fragen resultiert. Wenn also bestimmte Fragen nicht gestellt werden, die für ein tatsächlich vorhandenes Risiko relevant wären, kann dem Versicherungsnehmer kein Vorwurf gemacht werden. Die Fragen im Antrag müssen in Textform(...)
  • Erhöhung der Versicherungssumme
    Das Ziel einer Nachversicherung ist gerade bei Renten- und Lebensversicherungen, dass die Versicherungssumme bzw. Ablaufleistung bei Vertragsende erhöht wird. Mit einem Nachtrag oder einem neuen Versicherungsschein muss diese Erhöhung der Versicherungssumme als Vertragsänderung dokumentiert(...)
  • Erlebensfall
    Ein Erlebensfall für die Versicherungen liegt laut Definition vor, wenn die versicherte Person das Ende der Vertragslaufzeit bei Renten- und kapitalbildenden Lebensversicherungen erlebt. Durch das Erreichen eines bestimmten Datums wird die vereinbarte Laufzeit im Versicherungsvertrag(...)
  • f
  • Factoring
    Die gewerbliche Übertragung von Forderungen eines Unternehmens gegen einen Forderungsschuldner an ein Kreditinstitut oder eine Factoring-Gesellschaft nennt man Factoring. Hierbei werden die Forderungen eines Gläubiger gegenüber Drittschulden an einen(...)
  • Fair Value
    Der beizulegende Zeitwert einer Lebensversicherungspolice nennt man Fair Value. Im Allgemeinen ist der Fair Value der tatsächlich beizulegende Wert eines Vermögenswertes zu einem bestimmten Stichtag.
  • Festlegung des Rechnungszinssatzes
    Durch die durchschnittliche Rendite von zehnjährigen auf Euro lautenden Staatsanleihen wird die Höhe des Rechnungszinssatzes berechnet. Also basiert der Rechnungszinssatz auf dem des gesamten Euroraumes und nicht nur auf dem des deutschen Wirtschaftsraumes. Der Höchstrechnungszins darf als(...)
  • Fondsgebundene Lebensversicherung
    Eine fondsgebundene Lebensversicherung kombiniert die Ertragsmöglichkeiten des Kapitalmarktes mit der Sicherheit einer gewöhnlichen kapitalbildenden Lebensversicherung. Die Beiträge für eine solche Versicherung werden in einen Fonds angelegt und versprechen dadurch eine höhere Verzinsung. Der(...)
  • Freistellungsaufträge für Kapitalerträge
    Wer sich von der Abgeltungssteuer befreien will, kann einen Freistellungsauftrag stellen. Bis zur Höhe des Sparer-Pauschvertrages von 801 Euro für eine Einzelperson (1.602 Euro bei zusammenveranlagte Ehepaare) können Kapitalerträge seit 2009 freigestellt werden.  Bis zu dieser Höhe können(...)
  • Fristen
    Der Versicherer hat die Pflicht, den Versicherungsnehmer über das Rücktritts- und Kündigungsrecht zu informieren, wenn es zu einer Verletzung der Anzeigepflicht gekommen ist. Die Belehrung muss rechtzeitig bzw. zu einem Zeitpunkt erfolgen, der es dem Versicherungsnehmer noch gestattet, seine(...)
  • Funktion der Rentengarantiezeit
    Die Rentengarantiezeit, das Kapitalwahlrecht oder die Beitragsrückgewähr sind Sondervereinbarungen. Damit wird sichergestellt, dass es auf jeden Fall zur Rentenzahlung kommt, egal ob der Versicherungsnehmer die Rentenzahlung erreicht oder nicht. Bei Erreichen des Rentenalters beginnt(...)
  • Funktionsweise einer fondsgebundenen Lebensversicherung
    Zu vergleichen ist die fondsgebundene Lebensversicherung am besten mit einer Mischung aus Personenversicherung und Fondssparen, in der meistens auch eine Risikolebensversicherung mit integriert wird. Bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung kann sich der Versicherungsnehmer meist selbst(...)
  • g
  • Garantierte Ablaufleistung
    Bei einer Renten- oder kapital bildende Lebensversicherung ist die vertraglich geregelte Versicherungssumme garantiert. Diese Versicherungssumme berechnet sich aufgrund der Sparbeiträge, sowie der zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses geltenden Mindestverzinsung, die auch Garantiezins(...)
  • Garantiezeit im Erlebensfall
    Im Erlebensfall wird weiterhin die Leibrente bis zum Lebensende des Versicherungsnehmers bezahlt, auch wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Nach dem Tod der versicherten Person erfolgen keine weiteren Zahlungen. Der Versicherungsnehmer kann je nach Versicherung erst kurz vor Beginn der(...)
  • Garantiezins bei Lebensversicherungen
    Die Versicherungen müssen den Garantiezins als Mindestverzinsung auf die Sparanteile den Kunden gewähren. Üblich ist das bei Renten- und kapitalbildenden Lebensversicherungen.
  • Gehaltsumwandlung
    Die Gehaltsumwandung bzw. Entgeltumwandlung wird bei einer Direktversicherung beim Arbeitgeber vorgenommen. Dabei wird ein Teil des Einkommens nicht an den Arbeitnehmer ausbezahlt, sondern in Beiträge für die Direktversicherung umgewandelt und sind nicht steuerpflichtig.
  • Gesamtleistung der Versicherung bei Fälligkeit der Police
    Der Versicherungsnehmer erhält während der Vertragslaufzeit die laufenden Überschussbeteiligung, die variabel sind, da sie jährlich neu festgelegt werden. Dazu profitiert der Versicherungsnehmer von Überschüssen, die die Versicherung am Kapitalmarkt erwirtschaftet. Zur garantierten(...)
  • Gesundheitsprüfung
    Vorrangig im Bereich der Personenversicherungen findet die Gesundheitsprüfung statt, bei der der gesundheitliche Zustand von potentiellen Kunden festgestellt wird. Die Gesundheitsprüfung wird für die Risikokalkulation herangezogen, um festzustellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für den(...)
  • Gibt es Alternativen zum Rückkauf?
    Eine Alternative zur Kündigung kann der Verkauf der Police auf dem Zweitmarkt sein. Es gibt Unternehmen, die sich auf den Kauf von Lebensversicherungen und die Vergabe von Policendarlehen spezialisiert haben. Dabei werden oft deutlich höhere Summe für den Vertrag geboten, als die(...)
  • Gruppenversicherung
    Vor alle im betrieblichen Umfeld ist die Gruppenversicherung eine stark verbreitete Versicherungsart. Zwischen der Versicherung und dem Versicherungsnehmer, meist das Unternehmen, wird die Gruppenversicherung geschlossen. Das Unternehmen schließt für seine Mitarbeiter den Vertrag,(...)
  • h
  • Höhe der Deckungsrückstellung
    Gerade bei langfristigen Versicherungsverträgen, wie der Renten- und Lebensversicherung, wird die Deckungsrückstellung gebildet. Da die Märkte sich ständig verändern, kann die genaue Höhe einer Deckungsrückstellung langfristig nur geschätzt werden. Durch EU-Recht sind die vorgeschriebenen(...)
  • Höhe des Rechnungszinses
    Bei Lebensversicherungen ist die Höhe des Rechnungszinses gesetzlich festgeschrieben. Dabei ist der höchstzulässige Rechnungszins in der Deckungsrückstellungsverordnung festgelegt. Der Rechnungszins der Lebensversicherung liegt aktuell bei 1,75% und der Höchstrechnungszins hat sich dabei seit(...)
  • Höhe des Sicherungsvermögens
    Folgende Positionen mit deren Summen muss das Sicherungsvermögen beinhalten:  1.) Beitragsüberträge  2.) Deckungsrückstellungen  3.) Rückstellungen für laufende Versicherungsfälle, Rückkäufe, erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen und unverbrauchte Beiträge aus(...)
  • i
  • Imparitätsprinzip
    Die Anwendung des Vorsichtsprinzips kommt in umgekehrter Weise bei vorhersehbaren, noch nicht realisierten Risiken und Verlusten zum Tragen, anders als bei noch nicht realisierten Gewinnen. Das Imparitätsprinzip greift auch dann, wenn Risiken und Verluste erst nach dem Bilanzstichtag und vor(...)
  • Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?
    Eine Sterbegeldversicherung ist versicherungstechnisch gesehen wie eine Lebensversicherung mit Versicherungssummen bis zu 10.000 Euro. Die Abschluss- und Verwaltungskosten sind dabei aber verhältnismäßig hoch. Die Sterbegeldversicherung wird vom Bund der Versicherten als "nicht(...)
  • k
  • Kann eine private Rentenversicherung verkauft werden?
    Wenn die Beiträge für private Rentenversicherung irgendwann zu teuer werden, ist oft eine Kündigung die letzte Möglichkeit. Doch dabei wird bei der Rentenversicherung nur der Rückkaufswert ausbezahlt, der weit unter den Leistungen liegt, die am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt werden(...)
  • Kapitalertragssteuer
    Die Kapitalertragssteuer ist eine Art der Einkommenssteuer und wird auf alle Kapitalerträge im Inland erhoben, z.B. Zinsen auf Zertifikatserträge, Dividenden, Kapitalanlagen und Erträge aus Termingeschäften oder Investmentfonds.  Für private Kapitalerträge im Inland wurde 2009(...)
  • Kapitalertragssteuer II
    Ältere Verträge, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, sind grundsätzlich von der Kapitalertragssteuer befreit. Dazu muss der Vertrag zum Zeitpunkt der Auszahlung mindestens 12 Jahre gelaufen und mindestens 5 Jahre Beiträge eingezahlt worden sein. Wenn diese Voraussetzungen nicht(...)
  • Keine Gesundheitsprüfung
    In der Regel ist bei der Sofortrente keine Gesundheitsprüfung erforderlich. Ein schlechter Gesundheitszustand verringert das Risiko einer zu langen Lebenszeit. Wenn aufgrund einer vorangehender Gesundheitsprüfung die Lebenserwartung eher geringer ist, kann die Sofortrente auch in der Form(...)
  • Konditionen und finanzielle Aspekte der Kredit-Lebensversicherung
    Bei einem Kredit erhöhen sich die gesamten Finanzierungskosten durch die Restschuldversicherung. Doch gemäß der Rechtslage in Deutschland muss die Restschuldversicherung auch nicht in den effektiven Zinssatz mit einkalkuliert werden. Das kann bei Vergleichen zu Schwierigkeiten führen. Eine(...)
  • Kündigen oder nicht?
    Der Ausstieg bei der Ausbildungsversicherung ist genauso wie bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung eine teurere Möglichkeit. Die Police kann zwar über einen bestimmten Zeitraum beitragsfrei gestellt werden, aber dadurch kann die Rendite sich noch weiter verschlechtern. Eine Option(...)
  • Kündigungsfrist
    Bei Versicherungsverträgen ist die Kündigungsfrist ein vertraglich fester Zeitraum. Dieser beginnt mit dem Kündigungseingang beim Versicherungsunternehmen und endet mit der Beendigung des Vertragsverhältnisses. Das ist die kürzeste Zeit, damit zu einem bestimmten Termin die einseitig(...)
  • l
  • Leibrente
    Eine wiederkehrende Zahlung bis zum Eintritt eines bestimmten Ereignisses, wird als Leibrente bezeichnet. Dieses Ereignis ist meistens der Tod des Rentenempfängers. Leibrenten werden je nach Art und Dauer der Auszahlung voneinander unterschieden.  Leibrenten werden z.B. durch eine private(...)
  • Leibrente und Steuer
    Für die Leibrente wird gemäß dem Alterseinkünftegesetz von 2005 eine nachgelagerte Besteuerung verwendet, die einen steuerpflichtigen Anteil der Renten von 50% vorsieht. Für jeden neuen Rentenjahrgang steigt dieser Prozentsatz jährlich um 2% (bis 2021) und danach um 1% (ab 2021 bis 2040). So(...)
  • Leistungszeitpunkt
    In der Regel wird die Versicherungsleistung fällig, wenn das Kind heiratet. Im Einzelnen können aber die Konditionen voneinander abweichen. Eine Möglichkeit einer Auszahlung kann zum 18. Geburtstag erfolgen, wenn das Kind vor Erreichen des 18. Lebensjahres heiratet. Bei der zweiten(...)
  • m
  • Materieller Versicherungsbeginn
    Die erstmalige Zahlung der Versicherungsprämie nach Vertragsabschluss, bei periodisch zu zahlenden Beiträgen, ist sehr wichtig, denn ab diesem Zeitpunkt beginnt der Versicherungsschutz. Wenn der Betrag nicht fristgerecht beim Versicherer eingeht, so hat der Versicherer das Recht vom Vertrag(...)
  • Mehr Erlös über den Zweitmarkt: Rentenversicherung verkaufen
    Oft ist die Kündigung die einzige Möglichkeit, wenn die monatlichen Beiträge der privaten Rentenversicherung nicht mehr zu bezahlen sind. Als Alternative kann die Rentenversicherung auch verkauft werden. Dabei wird der Vertrag von dem Käufer weitergeführt. Es fällt keine(...)
  • Mindestinhalte für Allgemeine Versicherungsbedingungen
    Im § 10 des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) werden die Mindestinhalte für Allgemeine Versicherungsbedingungen festgelegt. Dabei ist es den Versicherungsunternehmen freigestellt, noch weitere Tatbestände in ihre AVB aufzunehmen. Aber es ist zu berücksichtigen, dass die folgenden(...)
  • Mögliche Ergebnisse der gesundheitlichen Prüfung
    Folgende Möglichkeiten können, je nach Gesundheitszustand des potenziellen Kunden, in Betracht gezogen werden:  Annahme des Vertrages ohne Einschränkungen bei einwandfreiem gesundheitlichem Zustand des Antragstellers. Bei Vorliegen von gesundheitlichen Einschränkungen, kann der Antrag zu(...)
  • n
  • Nachteile der Beitragsfreistellung
    Die Folge einer Beitragsfreistellung ist die Reduzierung der Leistung bei Eintritt eines Versicherungsfalls (Erleben oder Tod). Die vereinbarte Ablaufleistung fällt niedriger aus, weil durch die ausbleibenden Beiträge weniger Kapital einfließt. Dazu fallen, wenn vereinbart, auch wichtige(...)
  • Nachteile und Besteuerung
    Folgende Nachteile kann eine betriebliche Altersvorsorge mit sich bringen:  Der Arbeitgeber kann den Durchführungsweg bestimmen. Bei einem Job- bzw. Arbeitgeberwechsel ist der neue Arbeitgeber nicht in allen Fällen verpflichtet, den Vertrag fortzuführen.   Die Vor- und Nachteile bei der(...)
  • Nachversicherung
    Auf Basis einer bereits bestehenden Versicherung kann eine Nachversicherung abgeschlossen werden. Als Grund können veränderte Lebensverhältnisse des Versicherungsnehmers sein, der daraufhin die Versicherungsleistungen entsprechend anpassen will. Vor allem bei Lebens- und(...)
  • Nicht garantierte Ablaufleistung
    Die Gewinn- bzw. Überschussanteile einer Renten- oder kapitalbildende Lebensversicherung sind nicht garantiert. Sie setzen sich aus der Überschussbeteiligung, den Schlussgewinnanteilen, sowie der Beteiligung an den Bewertungsreserven zusammen.  Die Gewinn- bzw. Überschussanteile ergeben(...)
  • Notwendigkeit
    Die Verzinsung von Deckungsrückstellungen wird mit dem Höchstrechnungszinssatz begrenzt. Die bilanzielle Abbildung der Verpflichtungen von Versicherungen soll dadurch auf eine gewisse Mindesthöhe eingehalten werden. Wenn der Rechnungszins der Lebensversicherung einmal vertraglich festgelegt(...)
  • Novation
    Werden wesentliche Veränderungen an einem bestehenden Lebensversicherungsvertrag vorgenommen, spricht man von einer Novation. Diese Vertragsänderungen werden als Neuabschluss angesehen, was z.B. zu einer anderen steuerlichen Behandlung führen kann.  In der(...)
  • o
  • Ombudsmann
    Eine unparteiische Schiedsperson, mit der Aufgabe Streitfälle ohne allzu großen bürokratischen Aufwand zu lösen, nennt man Ombudsmann. Er betrachtet unparteiisch und unabhängig einen Streitfall. Die von beiden Seiten vorgebrachten Argumente wägt er ab und vergleicht den Schaden, den damit(...)
  • Ombudsmann für Banken
    Auch wenn es mit der eigenen Hausbank zu Meinungsdifferenzen kommt, kann ein Ombudsmann für Banken konsultiert werden. Hierbei wird meistens die Schlichtungsstelle des deutschen Bankenverbandes hinzugezogen. Auch hier sind die Entscheidungen für den Kunden nicht verpflichtend. Für die(...)
  • Ombudsmann für Lebensversicherung
    Allgemein kommt es in Versicherungsangelegenheiten häufig zu Streitfällen, bei denen im Bereich der Lebensversicherung der Ombudsmann aufgesucht werden kann. Die Entscheidungen werden auf neutralem und unbürokratischem Weg vom Ombudsmann überprüft. Seine Entscheidung ist dann jedoch für den(...)
  • Optionsrecht
    Durch ein Optionsrecht kann der Versicherungsnehmer seine Versicherung für aktuelle und zukünftige Gegebenheiten aufstocken lassen. Man nennt diese Option auch Nachversicherungsgarantie. Durch diese Option kann die Nachversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung vorgenommen werden. In der(...)
  • p
  • Pfandbrief und Deckungsstock
    Über einen Deckungsstock werden auch Pfandbriefe abgesichert, was vor allem in Folge von zurückliegender Finanzkrisen geschehen ist. Daher besteht die Deckungsmasse meistens aus Forderungen gegenüber der öffentlichen Hand. 
  • r
  • Ratenkredit
    Einen Kredit, dessen Summe in mehreren zeitlich gestaffelten Beträgen bzw. Raten zurückbezahlt wird, nennt man Ratenkredit. Es ist die gängigste Kreditform und kommt vor allem bei mittel- bis langfristige Finanzierungen zum Einsatz. Einen Ratenkredit-Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern(...)
  • Ratenkredit ohne Schufa
    Für einen Ratenkredit ohne Schufa gibt es auf dem Markt auch Geldgeber, deren Seriosität in den meisten Fällen jedoch eher zweifelhaft ist. 
  • Realisationsprinzip
    Das Realisationsprinzip steht für den Gläubigerschutz. Dabei werden Gewinne nur im Jahresabschluss berücksichtigt, wenn sie bereits am Abschlusstag realisiert worden sind. Die Realisierung und die Periodisierung (periodengerechte Abrechnung) von Aufwand und Ertrag werden im(...)
  • Rechnungszins
    Der Rechnungszins zählt zu den wichtigsten Rechnungsgrundlagen für kapitalbildende Lebensversicherungen. Der Zinssatz kommt aus der Versicherungsmathematik und wird bei der Abzinsung von künftigen Leistungen eingesetzt, um deren heutigen Wert feststellen zu können. Lebensversicherungen laufen(...)
  • Rechte und Pflichten des Versicherten
    Sofern ein Versicherungsfall eingetreten ist, hat der Versicherungsnehmer das Recht, die Versicherungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Er hat auch das Recht, sämtliche Vertragsgestaltungen vorzunehmen, die im Versicherungsvertrag vorgesehen sind, z.B. Kündigungen oder(...)
  • Rendite
    Inwiefern sich investiertes Kapital innerhalb eines bestimmten Zeitraums vermehrt, wird über die Rendite angezeigt. Dieser Zeitraum ist bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung die Laufzeit des Vertrages, bei der durch die Überschussbeteiligung die Rendite entsteht, die auch(...)
  • Rendite berechnen und Renditerechner
    Für Versicherungsnehmer ist vor allem die Beitragsrendite sehr wichtig. Einen Teil der bezahlten Beiträge fließt in die Provisionen, Verwaltungskosten und Risikoanteile ein, welche nicht verzinslich angelegt werden können. Jedoch ist die Anlagerendite auf die tatsächlich eingezahlten(...)
  • Rentengarantiezeit
    Mögliche Sondervereinbarungen, die bei einer Rentenversicherung abgeschlossen werden kann, ist die Rentengarantiezeit. Sie garantiert dem Versicherungsnehmer bzw. einer von ihm bestimmten Person, die Rentenzahlung für einen vorher festgelegten Zeitraum. Auch wenn der Versicherungsnehmer(...)
  • Rentenversicherung
    Die Rentenversicherung hat den Schwerpunkt, dass sie auf den Erlebensfall abzielt, während die Lebensversicherung mit Todesfallschutz vor allem den Hinterbliebenen zugutekommt. Bei der Rentenversicherung gibt es zwei Arten: die private Rentenversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung.
  • Restlaufzeit
    Bei der Restlaufzeit einer Lebensversicherung handelt es sich um die Zeit, die der Vertrag noch regulär läuft. Bis dahin muss der Versicherungsnehmer bzw. Begünstigte noch warten, bis die Ablaufleistung ausbezahlt wird. Bzgl. einem Verkauf der Lebensversicherungspolice kann die Restlaufzeit(...)
  • Restschuldversicherung
    Die Restschuldversicherung sichert den Kreditnehmer und seine Angehörigen dahingehend ab, damit durch Tod, Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit ein nicht ungeplanter Zahlungsausfall entsteht. In solchen Leistungsfällen übernimmt die Versicherung die Ratenzahlungen oder die komplette(...)
  • Risikostreuung/-diversifikation
    Risikostreuung/-diversifikation bedeutet, dass ein Investment in mehrere Geldanlagen aufgeteilt wird. Zum Beispiel wird ein Geldbetrag auf unterschiedliche Wertpapiere, Aktien oder Anleihen aus unterschiedlichen Branchen oder aus verschiedenen Ländern investiert. Die Strategie dahinter: Das(...)
  • Rückkaufswert
    Nach Schätzungen von Verbraucherschützern werden bei kapitalbildenden Lebensversicherungen rund drei Viertel aller Policen vorzeitig gekündigt. Dabei ist bekannt, dass die Kunden meist nicht viel dabei herausbekommen. Auf jeden Fall immer weit weniger als die Ablaufleistung, die bei(...)
  • Rückkaufswert, Ablaufleistung und Verkauf einer Police
    Bei einer vorzeitigen Kündigung ist im Versicherungsvertrag festgelegt, welchen Betrag der Versicherungsnehmer erhält. Dieser Rückkaufswert liegt deutlich unter der Ablaufleistung, die regulär auszubezahlen wäre. Da der Rückkaufswert für die gesamte Vertragslaufzeit vorab garantiert ist, weiß(...)
  • Rückstellung
    Die Versicherer führen selbst die versicherungstechnische Rückstellung durch, um den Kunden gegenüber bzgl. den Rückstellungen nachkommen zu können. Bei den Lebensversicherungen betreffen die Rückstellungen vor allem die Deckungsrückstellungen, damit die Ablaufleistungen abgedeckt sind. Die(...)
  • Rückstellung bei der Lebensversicherung
    Je nach Betrachtungsweise können sich die Deckungsrückstellungen auf einen einzelnen Vertrag oder auf den gesamten Bilanzposten beziehen. Im Fall, dass sich die Deckungsrückstellungen auf einen einzelnen Vertrag beziehen, muss die Deckungsrückstellung dem Wert des einen Vertrages entsprechen,(...)
  • Rückstellung in Bezug auf Rückkaufswert
    Für den Rückkaufswert ist die Deckungsrückstellung auch maßgebend. Den Rückkaufswert erhält der Versicherungsnehmer, wenn er seinen Vertrag vorzeitig kündigt. Dabei muss die Rückstellung zur Deckung mindestens diesem Betrag entsprechen. Im theoretischen Fall, das alle Kunden ihre(...)
  • s
  • Schutz des Versicherten
    Durch die komplizierte Vertragsgestaltung hat der Versicherer einen Wissensvorsprung. Der Versicherte kann dafür sein eigenes Recht besser einschätzen. Für den Versicherungsnehmer und den Versicherer sind daher im Versicherungsvertrag (VAG) Schutzvorschriften vorgesehen, um z.B. die Erfüllung(...)
  • Selbstbehalt
    In der Versicherungsbranche bedeutet der Selbstbehalt den Anteil, den im Versicherungsfall der Versicherungsnehmer selbst tragen muss. Das vollständige Risiko des Leistungsfalles übernimmt dadurch der Versicherer nicht. Verschiedene gebräuchliche Begriffe gibt es für den Selbstbehalt:(...)
  • Sicherung der Ausbildung
    In der Regel liegt die Laufzeit einer Ausbildungsversicherung zwischen 10 und 15 Jahren, abhängig vom Alter des Kindes. Meistens wird die Ablaufleistung fällig, wenn das Kind volljährig ist oder die Schule abgeschlossen hat. Die finanzielle Unterstützung in Form der Ablaufleistung soll den(...)
  • Sicherungsabtretung
    Die Abtretung von Forderungen, die der Absicherung von Waren- oder Barkrediten dient, nennt man Sicherungsabtretung. Es wird hierbei zunächst eine Sicherungsabrede getroffen, bei der sich der Zessionar (Sicherungsnehmer) im Innenverhältnis dazu verpflichtet, die Forderung nur im(...)
  • Sicherungsvermögen
    Das Sicherungsvermögen ist der Teil des Vermögens, der die Deckung der Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten eines Versicherers sicherstellt.   Das Sicherungsvermögen sichert die Ansprüche der Versicherten im Falle einer Insolvenz ab. Dafür gelten besondere(...)
  • Sofortrente
    Die Sofortrente ist eine fortwährende Zahlung, die dem Versicherungsnehmer meist aufgrund einer vorab geleisteten Einmalzahlung gewährt wird. Sie kommt sehr oft bei Rentenversicherungen vor. 
  • Sofortrente in der Rentenversicherung
    Die Sofortrente wird entweder lebenslang oder als abgekürzte Leibrente gezahlt. Sie sichert beim Versicherungsnehmer den Erlebensfall ab und nicht den Todesfall, wie z.B. bei einer Lebensversicherung. Ein Einmalbetrag wird zu Beginn der Rentenversicherung eingezahlt, um daraus die(...)
  • Sofortrente und Rentengarantiezeit
    Es kann eine Rentengarantiezeit für die Sofortrente vereinbart werden. Dabei wird dann über die vertragliche festgelegte Dauer keine Leibrente, sondern eine Rente gezahlt, die vom Überleben des Versicherungsnehmers unabhängig ist. Wenn der Versicherungsnehmer vor Ende der Garantiezeit(...)
  • Solidaritätszuschlag-Berechnung
    Der Solidaritätszuschlag kommt bei der Lebensversicherung in Verbindung mit der Kapitalertragssteuer zum Tragen. Diese Abgeltungssteuer beträgt 25 % des Kapitalertrags für Verträge, die nach dem 1. Januar 2005 steuerpflichtig abgeschlossen worden sind.  Die Berechnung des(...)
  • Solvency Capital Requirement (SCR)
    Das Solvency Capital Requirement stellt die Sollgröße für das Eigenkapital dar. Die Berechnung erfolgt über die sogenannte Standardformel oder ein internes Modell. Dadurch haben Unternehmen die Möglichkeit, angepasste Modelle gemäß ihrer Situation genehmigen zu lassen.(...)
  • Solvency II
    Die grundlegende Reform des Versicherungsaufsichtsrechts durch das Projekt der EU-Kommission wird unter dem Begriff Solvency II geführt. Dabei sollen vor allem Solvabilitätsvorschriften für die Eigenmittelausstattung berücksichtigt werden, wobei diese Richtlinie bislang noch nicht in(...)
  • Sonderausgabenabzug bei Lebensversicherungen
    Sonderausgaben sind Aufwendungen, die im Rahmen des Einkommenssteuergesetzes weder Betriebsausgaben, noch Werbungskosten sind. Hierbei werden Vorsorgemaßnahmen erfasst, wie sie z.B. bei einer Lebensversicherung geleistet werden. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen bei einer(...)
  • Sterbegeldversicherung
    Eine Kapitallebensversicherung auf den Todesfall mit einer geringen Todesfallsumme nennt man Sterbegeldversicherung. Diese Versicherung ist eigentlich nur dafür da, beim Tod des Versicherungsnehmers, die finanziellen Belastungen einer angemessenen Beerdigung für die Angehörigen so gering wie(...)
  • Sterbetafel
    Mit Hilfe einer zusammenfassenden Beurteilung aller Sterbeverhältnisse wird die Sterbetafel als demografisches Modell dargestellt, unabhängig von Größe und Altersstruktur. Die Aussage der Sterbetafel ist dabei, die Wahrscheinlichkeit darzustellen, mit der eine Person eines bestimmten Alters(...)
  • Steuerliche Behandlung von Aufwendungen zur Altersvorsorge
    Jedes Jahr kann von den Aufwendungen für die Altersvorsorge ein bestimmter Anteil steuerlich geltend gemacht werden. Der absetzbare Anteil lag 2013 bei 76 Prozent, im Jahr 2014 bei 78 Prozent. Bei der Basisversorgung können die Beiträge bis 2025 schrittweise auf volle 100 Prozent abgesetzt(...)
  • Steuerstundungseffekt
    In diesem Vorgang haben sie als Steuerpflichtiger die Möglichkeit, auf die anfallenden Steuern zu ihren Gewinnen eine Stundung zu beantragen. Das bedeutet, dass Sie durch einen Antrag, die Steuerzahlung verschieben können und diese erst später zahlen müssen. Der Effekt, der sich daraus(...)
  • t
  • Todesfallschutz nach Verkauf einer Police
    Bei jeder Lebensversicherung ist der Todesfallschutz ein wichtiger Bestandteil, der eine zusätzliche Sicherheit neben dem Ansparen von Kapital bietet. Die vereinbarte Versicherungsleistung wird bei Tod des Versicherten an die Hinterbliebenen ausbezahlt, die dadurch finanziell abgesichert(...)
  • Todesfallversicherung
    Bei jeder Lebensversicherung ist der Todesfallschutz ein wichtiger Bestandteil, bei einer Risikolebensversicherung ist der Todesfallschutz sogar der Hauptgrund für einen Abschluss.  Bei der kapitalbildenden Lebensversicherung ist neben dem Vermögensaufbau der Todesfallschutz ein wichtiges(...)
  • u
  • Überschussbeteiligung
    Die Kunden der Versicherungsunternehmen müssen an den erwirtschafteten Überschüssen beteiligt werden. Die Versicherer in Deutschland sind dazu gesetzlich verpflichtet und sind strengen Regeln unterworfen. Egal welche Art der Lebensversicherung der Kunde hat, die Überschussbeteiligungen müssen(...)
  • Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung
    Bei einer Unfallversicherung mit Beitragsrückerstattung handelt es ich genau genommen um zwei Policen. Zum einen um eine Unfallpolice und zum anderen um eine kapitalbildende Lebensversicherung. In gewissen Fällen kann eine solche Kombination attraktiv erscheinen, aber bei einer(...)
  • Unterschied zur Gehaltsumwandlung bei Firmenwagen
    Diese Gehalts- bzw. Entgeltumwandlung hat aber nichts mit der Gehaltsumwandlung für Firmenwagen zu tun. Hierbei wird ein Teil des Einkommens für die Leasingraten aufgewendet, damit der Arbeitnehmer zu vergünstigten Konditionen ohne Finanzierungskosten einen Firmenwagen erhält. 
  • Unterschiede und Risiken zur normalen Lebensversicherung
    Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung gibt es im Vergleich zur normalen kapitalbildenden Lebensversicherung keinen Garantiezins und das Anlegerrisiko liegt allein beim Anleger. Für die Altersvorsorge sollte daher die fondsgebundene Lebensversicherung nicht die(...)
  • Unterschiede zur kapitalbildenden Lebensversicherung
    Ein wichtiger Unterschied der Direktversicherung gegenüber der privat abgeschlossenen kapitalbildenden Lebensversicherung ist wie folgt:  Wenn die Direktversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Lebensversicherung abgeschlossen wird, kann der Arbeitnehmer(...)
  • v
  • Veränderung des Garantiezinses
    Für zukünftig abgeschlossene Versicherungsverträge gilt immer der aktuell gültige Garantiezins. Im Jahr 1994 abgeschlossene Versicherungsverträge haben einen Garantiezins in Höhe von 4%. Altverträge mit einem festgeschriebenen Garantiezins sind von Veränderungen des Garantiezinses nicht(...)
  • Verbundene Risikolebensversicherung
    Eine verbundene Risikolebensversicherung ist die dritte Art dieses Versicherungstyps. Neben der klassischen und der fallenden Variante wird sie auch als Versicherung auf verbundene Leben bezeichnet. Es ist keine kapitalbildende Lebensversicherung, so dass nach Vertragsablauf kein Kapital(...)
  • Verbundene Risikolebensversicherung im Vergleich
    Der Preis ist im Vergleich der verschiedenen Policen sehr entscheidend. Die Leistungen der Versicherer ähneln sich meistens sehr. Die gewünschte Versicherungssumme und die Laufzeit sind für die Höhe des Beitrages zu berücksichtigen. Dazu ist vor Abschluss einer Police eine Gesundheitsprüfung(...)
  • Verkauf als Alternative prüfen
    Wegen sinkenden Überschussbeteiligungen und geringeren Renditen steht die Versicherungsbranche aktuell nicht gut da. Eine Kündigung des Vertrages ist meistens der teuerste Weg, weil der aktuelle Rückkaufswert deutlich unter der Ablaufleistung liegt. Bei jungen Policen erreicht der(...)
  • Verkauf einer Lebensversicherungspolice
    Bei einer Kündigung einer Lebensversicherung werden alle Rechte aus Versicherungspolicen gelöscht. Bei einem Verkauf der Police kann dagegen ein Todesfallschutz bestehen bleiben, der sich aber um die bereits ausgezahlten Beiträge inkl. Zinsen verringert. Im Vergleich zur Kündigung erreicht(...)
  • Verletzung der Anzeigepflicht
    Bei einer Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht, kann der Versicherer vertraglich wie folgt reagieren:  Rücktritt Anpassung Anfechtung Kündigung  Zuvor muss geklärt werden, ob der Versicherungsnehmer vorsätzlich, schuldlos, grob fahrlässig oder arglistig gehandelt hat. Der(...)
  • Verlust durch geringe Rückkaufswerte: Rentenversicherung kündigen
    Im Vergleich zur gesetzlichen Rentenversicherung kann die private Rentenversicherung gekündigt werden, was aber meist mit finanziellen Verlusten verbunden ist. Denn der Rückkaufswert ist am Anfang bei jüngeren Police so gering, dass er nicht mal die Summe aller bereits eingezahlten Beiträge(...)
  • Verpfändung
    Durch die Verpfändung bekommt der Sicherungsnehmer, auch Gläubiger, zur Absicherung einer Forderung das Recht eingeräumt, eine Sache zu verwerten, falls die entsprechende Forderung nicht rechtzeitig ausgeglichen wird. Auf bewegliche Sachen, wie z.B. eine kapitalbildende Lebensversicherung,(...)
  • Verpfändung und Abtretung gegenüber der Bank zur Kreditsicherung
    Die Bank gewährt meist ein Kredit in Höhe von 80-90% des aktuellen Rückkaufwertes, wenn eine Lebensversicherung gegenüber der Bank verpfändet werden soll. Dabei muss auch der Versicherer über die Verpfändung informiert werden, damit sie auch wirksam werden kann. Die Bank wird die Versicherung(...)
  • Verpflichtung gegenüber dem Kunden und Maklervertrag
    Wichtig ist dabei, dass der Versicherungsmakler sich gegenüber dem Kunden und nicht einer bestimmten Versicherungsgesellschaft verpflichtet. Im Vergleich zum Versicherungsvertreter handelt der Versicherungsmakler nicht im Auftrag eines einzelnen Auftraggebers und ist dabei auch nicht an die(...)
  • Versicherungsaufsicht
    Die staatliche Einrichtung zur Beaufsichtigung von Versicherungsunternehmen wird als Versicherungsaufsicht bezeichnet, die auch ein Teil der Finanzmarktaufsicht ist. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übernimmt dabei die Versicherungsaufsicht in Deutschland. 
  • Versicherungsleistung
    Die im Versicherungsvertrag vereinbarte Leistung nennt man Versicherungsleistung, die das Versicherungsunternehmen dem Versicherten bei Vorliegen eines Leistungsfalles ausbezahlen muss. Der Leistungsfall muss dabei einem bestimmten vertraglich festgelegten Ereignis entsprechen. Die(...)
  • Versicherungsleistungen bei Lebensversicherungen
    Bei der Lebensversicherung ist die Todesfallleistung ein typisches Beispiel für eine Versicherungsleistung. Das versicherte Ereignis ist hier der Tod des Versicherungsnehmers oder von einem der Versicherungsnehmer, falls es sich dabei um eine verbundene Lebensversicherung handelt. Die(...)
  • Versicherungsmakler
    Zwischen dem Kunden und einer oder mehreren Versicherungen vermittelt der Versicherungsmakler die Versicherungsprodukte, die an bestimmte Versicherungsgesellschaft gebunden sind. Sie agieren sich als treuhänderähnliche Sachverwalter, die die Interessen ihrer Kunden wahrnehmen. 
  • Versicherungsnehmer
    Bei einem Versicherungsvertrag gibt es üblicherweise zwei Vertragsparteien, der Versicherer, der den Versicherungsschutz anbietet und den Versicherungsnehmer, der den Versicherungsschutz nimmt und die entsprechenden Beiträge bezahlt. Als Versicherungsnehmer können natürliche (z.B.(...)
  • Versicherungspolice
    Die Versicherungspolice ist eine Urkunde über einen erfolgreich zustande gekommenen Versicherungsvertrag, der zwischen dem Versicherer und dem Versicherten geschlossen worden ist. Die Begriffe „Police“ und „Versicherungsvertrag“ bedeuten in der Regel das gleiche und enthalten alle wichtigen(...)
  • Versicherungspolice bei einer Lebensversicherung
    Dazu enthält die Police einer Lebensversicherung noch weitere spezielle Daten. Es ist z.B. der garantierte Rückkaufswert bzw. dessen Berechnung in der Police festgeschrieben, auf den der Versicherte einen Anspruch hat, wenn er den Vertrag kündigen möchte.  Durch die bloße Übergabe von(...)
  • Versicherungsprämie
    Für den Versicherungsschutz bezahlt der Versicherungsnehmer die Versicherungsprämie bzw. den Versicherungsbeitrag. Die Festsetzung der Höhe, Häufigkeit und Fälligkeit sind im Versicherungsvertrag geregelt. Üblich sind monatliche, quartalsweise, halbjährliche oder jährliche Beitragszahlung.(...)
  • Versicherungssumme bei Lebensversicherungen
    Der wesentlichste Bestandteil einer Lebensversicherung ist die Versicherungssumme, die beim Versicherungsfall durch den Anbieter zu erbringen ist. Zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer wird bei Vertragsabschluss die Höhe der Versicherungssumme bzw. Ablaufleistung festgelegt,(...)
  • Versicherungssumme bei Risikolebensversicherungen
    Bei einer Risikolebensversicherung wird anders, als bei einer Lebensversicherung, die Versicherungssumme nur im Todesfall des Versicherungsnehmers ausgezahlt. Auf ein bis nach Ablauf der Laufzeit aufgebautes Vermögen kann dabei nicht zurückgegriffen werden. Daher ist die(...)
  • Versicherungsvertrag bei Lebensversicherungen
    Zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer wird ein Versicherungsvertrag geschlossen. Dessen Inhalt ist das Versicherungsverhältnis, in dem dem Versicherungsnehmer gegen Entgelt eine bestimmte Leistung zugesichert wird, sobald ein vertraglich festgehaltener Versicherungsfall(...)
  • Vertragsabschluss nach dem 1. Januar 2005
    Die Auszahlung der Lebensversicherung ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr steuerfrei, wobei die Besteuerung sich nur auf den Ertrag aus der Lebensversicherung bezieht. Hierbei handelt es sich um den Betrag, der über die Summe der eingezahlten Beiträge hinaus von der Versicherung ausbezahlt(...)
  • Vertragsabschluss nach dem 31.12.2011:
    Bezüglich der Besteuerung von Lebensversicherung gilt hier das Gleiche wie für Verträge, die nach dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden. Der einzige Unterschied ist, dass für die Besteuerung des halben Ertragsanteils, die Ablaufleistung erst nach der Vollendung des 62. Lebensjahres des(...)
  • Vertragsende
    Die vertraglich festgelegte Laufzeit einer Lebensversicherung endet bei Vertragsende. Bei Vertragsende einer kapitalbildenden Lebensversicherung erfolgt die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme üblicherweise mit dem Erreichen eines bestimmten Alters, das bei Vertragsabschluss,(...)
  • Voraussetzungen für einen Ratenkredit
    Die Bank oder das Kreditinstitut wird eine Bonitätsprüfung durchführen, damit ein Ratenkredit beantragt werden kann, bei dem der Kreditnehmer nachweislich zukünftig in der Lage ist, die Raten Monat für Monat zurückzahlen zu können. Entscheidend für die Bonitätsprüfung sind die Art und Höhe(...)
  • Vorschriften für Sicherungsvermögen
    Laufende Beiträge sind dem Sicherheitsvermögen zuzuführen, damit das Vermögen immer der Summe der oben genannten Positionen entspricht. Falls die Summe einen geringeren Wert hat, muss der Fehlbetrag durch hinzugefügte Mittel umgehend ausgeglichen werden. Die Verwaltung des(...)
  • Vorsichtsprinzip
    In den Grundsätzen des deutschen Rechnungswesens wird beschrieben, dass bei der Bilanzierung alle Risiken, Verluste und drohende Verluste angemessen zu bewerten sind. Dabei ist das Vorsichtsprinzip ein Grundsatz, der immer dann anzuwenden ist, wenn Beurteilungsspielräume auf künftige(...)
  • Vorteile der Gehaltsumwandlung bei der Direktversicherung
    Dass der umgewandelte Teil des Einkommens nicht versteuert wird, zählt sicherlich als großer Vorteil. Daher ist gerade für Arbeitnehmer, die wegen bereits erreichter Höchstbeträge keine Aufwendungen zur Altersvorsorge als Sonderausgaben absetzen können, die Gehaltsumwandlung attraktiv. Für(...)
  • Vorteile einer Gruppenversicherung
    Die Gruppenversicherung hat mit den günstigen Konditionen einen wichtigen Vorteil. Dazu können in vielen Fällen die Wartezeiten entfallen und Vorerkrankungen, sowie Familienmitglieder zu den gleichen Konditionen mitversichert werden. Auch die Umstellung von Einzelversicherungen desselben(...)
  • Vorteile und Merkmale
    Ein großer Vorteil der Direktversicherung ist die Möglichkeit, den Vertrag auch bei einem Arbeitgeberwechsel fortzuführen, wobei der neue Arbeitgeber nicht dazu verpflichtet ist. Wenn der neue Arbeitgeber den Vertrag nicht fortführen will, kann der Arbeitnehmer selbst als Versicherungsnehmer(...)
  • Vorvertragliche Anzeigepflicht
    Für die Risikoeinschätzung des Versicherers gegenüber dem Versicherungsnehmer ist die vorvertragliche Anzeigepflicht von großer Bedeutung. Der Versicherungsnehmer hat die Pflicht, den Versicherer über alle relevanten Risikofaktoren aufzuklären, die für die Versicherung von Bedeutung sein(...)
  • w
  • Wann ist der Abschluss einer Restkreditversicherung sinnvoll?
    Wenn der Kreditnehmer die Raten aufgrund bestimmter Lebensumstände nicht mehr bedienen kann, tritt die Restkreditversicherung in Kraft. Gerade beim Tod des Kreditnehmers sind die Hinterbliebenen abgesichert. Für Alleinverdiener, die größere Kreditsummen für z.B. eine Immobilie benötigen, ist(...)
  • Wann kommt es zu einer Gehaltsumwandlung?
    Die Gehaltsumwandlung wird vorgenommen, um eine betriebliche Altersvorsorge aufzubauen. Dabei schließt der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer eine Renten- oder kapitalbildende Lebensversicherung ab. Zum Einsatz in kleineren Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern kommt meistens die(...)
  • Wann wird die Bewertungsreserve ausgezahlt?
    Bei einer Renten- und Kapitallebensversicherung wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven entweder am Ende der Laufzeit bzw. Ansparphase, bei einer Kündigung der Versicherung oder im Todesfall des Versicherten wirksam. Die Bewertungsreserven einer Rentenversicherung fließen in(...)
  • Wann wird die Versicherungssumme bei Lebensversicherungen ausgezahlt?
    Es gibt zwei auszahlungsrelevante Versicherungsfälle bei der Lebensversicherung. Das betrifft erstens das Ableben des Versicherungsnehmers und zweitens der Ablauf der Versicherung bzw. der Erlebensfall. In beiden Fällen kommt die Versicherungssumme zur Auszahlung, entweder an die(...)
  • Warum Deckungsrückstellungen?
    Gerade im Hinblick auf den ungewissen Zeitpunkt der Verpflichtungen, wird der Begriff „Rückstellung“ verwendet. Obwohl im Versicherungsvertrag das Ende der Laufzeit festgeschrieben ist, kann es bei einer Todesfallleistung schon früher zu einer Inanspruchnahme kommen. Bei der Versicherung(...)
  • Was genau ist eine Beitragsverrechnung?
    Die erwirtschafteten Überschüsse werden direkt vom zuzahlenden Beitrag der Lebensversicherung abgezogen. Dadurch können Beitragsreduzierungen von mehr als 50% erreicht werden. Im Leistungsfall wird dann auch nur die versicherte Leistung ausbezahlt, ohne die Überschüsse, die zur(...)
  • Was genau ist eine Dynamik?
    Es ist vertraglich festgelegt, wie die Beitragserhöhung durchgeführt werden kann. Die Dynamik kann entweder per Index oder über einen bestimmten Faktor ermittelt werden. Bei dem Begriff Dynamik handelt es sich um eine Vereinfachung für beide Vertragsparteien, um nicht bei jeder Erhöhung eine(...)
  • Was ist eine arglistige Täuschung?
    Wenn der Versicherungsnehmer absichtlich unwahre Angaben macht, liegt eine arglistige Täuschung bzw. ein arglistiges Verhalten vor. Dabei ist davon auszugehen, dass das Versicherungsunternehmen den vorliegenden Vertrag nicht oder nicht in der gewünschten Form annehmen würde, wenn der(...)
  • Weitere Möglichkeiten
    Bei einer Hausratversicherung schließen z.B die Eltern für den erwachsenen Nachwuchs den Versicherungsvertrag als Versicherungsnehmer ab. Der Nachwuchs ist der Bezugsberechtigte in der ersten eigenen Wohnung. Auch bei der Gestaltung einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann das Kind als(...)
  • Welche Befugnisse hat die BaFin?
    Nach dem Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) stehen der BaFin verschiedene Mittel in Form von Anordnungen zur Verfügung, die geeignet und erforderlich sind, um Missstände zu vermeiden oder zu beseitigen, mit denen die Belange der Versicherten gefährdet werden. Ein Missstand ist dann gegeben,(...)
  • Welche Daten enthält eine Versicherungspolice?
    Folgende Vertragsdaten sind in einer Versicherungspolice enthalten:  Versicherungsnehmer Art der Versicherung Das versicherte Risiko und die vertraglich zugesicherten Leistungen Versicherungssummen  Beginn und Dauer des Versicherungsvertrages Versicherungsbeiträge Alle notwendigen(...)
  • Welche Daten werden von der Wirtschaftsauskunftei herausgegeben?
    Abhängig, ob es sich um eine Privatperson oder Unternehmen handelt, werden entsprechende Daten gesammelt und angefragt. Es werden folgende Daten von beide gesammelt:  Anschrift Postfach Telefonnummern E-Mail-Adressen Evtl. Website oder Homepage   Zusätzlich werden für Unternehmen(...)
  • Welche Informationen bietet die Sterbetafel?
    Das statistische Bundesamt erstellt regelmäßig die Sterbetafel, die dort auch eingesehen werden kann. Die Erstellung der Sterbetafel erfolgt nach einer Volkszählung und ist in acht Spalten unterteilt.  In der ersten Spalte wird das vollendete Alter, von 0 bis 100 Jahren, angezeigt. Ab(...)
  • Welche Risiken deckt Berufsunfähigkeitsversicherung ab?
    Nachweislich wird jeder vierte Angestellte und jeder fünfte Arbeiter vor Erreichen des Rentenalters berufsunfähig. Die gesundheitlichen Gründe können sowohl psychische oder auch physische Ursachen haben. Besonders Burn-Outs, Bandscheibenvorfälle und Unfallfolgen sind typische Beispiele für(...)
  • Welche Rolle spielt die Restlaufzeit beim Verkauf einer Lebensversicherung?
    Bei dem Verkauf einer Lebensversicherung auf dem Zweitmarkt spielt die Restlaufzeit eine entscheidende Rolle. Denn Lebensversicherungen mit zu langen Restlaufzeiten werden nicht gekauft. Je nach Unternehmen ist es unterschiedlich, wie lange der noch verbleibende Zeitraum maximal sein(...)
  • Welche Versicherungspolicen können verpfändet werden?
    Für eine Pfändung kommt nur eine kapitalbildende Lebensversicherung in Frage. Risikolebensversicherung sind dafür nicht geeignet, da hier kein Kapital angespart und daher kein Rückkaufswert ausgezahlt werden kann, das dem Gläubiger als Sicherung dienen könnte. Auch sind Direktversicherungen(...)
  • Welchen Nutzen hat der Garantiezins?
    Über die gesamte Laufzeit bei einer Renten- oder kapitalbildenden Lebensversicherung gilt der Garantiezins. So kann dem Versicherungsnehmer die garantierte Versicherungssumme bzw. die Ablaufleistung zum Ende des Vertrags garantiert werden. 
  • Wer untersteht der Versicherungsaufsicht?
    Der Versicherungsaufsicht unterstehen folgende Einrichtungen:  Pensions- und Sterbekassen Rückversicherungsgesellschaften Erstversicherungsunternehmen Holdinggesellschaften Sicherungs- und Pensionsfonds  Ausgenommen davon sind Versicherungsunternehmen, die nur in einem einzigen(...)
  • Wichtige Inhalte des VVG
    Eine wichtige Neuerung des Versicherungsvertragsgesetztes im Jahr 2008 betrifft die vorzeitige Auflösung von einem Versicherungsvertrag über die Lebensversicherung. Auch das Recht auf Widerruf wurde durch das neue VVG geändert. Ab 2008 können Kunden einen Lebensversicherungsvertrag innerhalb(...)
  • Wichtige Merkmale der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB)
    Für jede Versicherungssparte und jeden Versicherungszweig gibt es Allgemeine Versicherungsbedingungen in der jeweils entsprechenden Form. In den AVBs werden die Regelungen über die einzelnen Versicherungsverträge hinweg geregelt, zum Beispiel in den Bereichen der Prämienzahlungen, der(...)
  • Wichtige Merkmale zu Voraussetzungen, Abschluss und Verlauf
    Bevor ein Arbeitgeber eine Gruppenversicherung abschließen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Die versicherten Personen müssen als Arbeitnehmer dem Unternehmen angehören und werden nach objektiven Merkmalen, z.B. Alter, ausgewählt. Meistens ist auch eine Mindestanzahl an(...)
  • Widerruflichkeit und Unwiderruflichkeit
    Der Versicherungsnehmer kann das Bezugsrecht von Versicherungsleistungen widerruflich oder unwiderruflich festlegen. Die widerrufliche Variante ist die Variante, die am meisten angewandt wird. Hierbei hat der Versicherungsnehmer jederzeit die Möglichkeit, das Bezugsrecht immer wieder zu(...)
  • Wie berechnen Versicherungen den Rückkaufswert?
    Die eingezahlten Beiträge bis zur Kündigung bilden die Basis des Rückkaufwertes. Davon werden noch sämtliche Kosten, z.B. Provisionen und Abschlusskosten, abgezogen. Früher ist danach nicht mehr viel übriggeblieben und bei jungen Policen kam es vor, dass der Rückkaufswert negativ war. Durch(...)
  • Wie entsteht eine Überschussbeteiligung? Wie wird sie verwendet?
    Bevor die Überschüsse an die Kunden weitergereicht werden können, müssen sie erstmal erwirtschaftet werden. Dies ist abhängig von der Anlagepolitik und –strategie des Versicherungsunternehmens und von der wirtschaftlichen Entwicklung. Üblicherweise werden die Überschüsse über den(...)
  • Wie funktioniert eine abstrakte Verweisung?
    Vom Gesetzgeber wird eine abstrakte Verweisung immer dann als solche anerkannt, wenn der neue Beruf, auf den durch die Klausel verwiesen wird, der bisherigen Lebensstellung entspricht. Auch wenn der Arbeitnehmer im neuen Beruf bis zu 20% weniger verdient als im bisherigen Beruf, gilt diese(...)
  • Wie funktioniert eine private Rentenversicherung?
    Die private Rentenversicherung ist auf den Erlebensfall ausgerichtet, d.h. sie dient der Altersvorsorge und weniger dem Hinterbliebenenschutz. Dabei kann die Rentenzahlung entweder in Form einer Sofortrente oder als aufgeschobene Rente ausgezahlt werden. Bei der Sofortrente wird aufgrund der(...)
  • Wie funktioniert eine verbundene Lebensversicherung?
    Das Prinzip einer verbundenen Risikolebensversicherung ist relativ einfach. Die Risikolebensversicherung wird als Partnervertrag mit zwei versicherten Personen abgeschlossen. Wenn der eine Partner verstirbt, bekommt der andere die Versicherungssumme ausbezahlt. Solche Versicherungen kommen(...)
  • Wie wird der Garantiezins berechnet?
    Die Höhe des Garantiezinses, die jährlich neu festgelegt werden kann, orientiert sich am arithmetischen Mittel zehnjähriger Staatsanleihen in Deutschland und darf maximal 60% dieser durchschnittlichen Rendite ausmachen. Über die Höhe des Garantiezinses entscheidet das(...)
  • Wie wird die nachträgliche Kaufpreiserhöhung im Todesfall berechnet?
    Wenn der Versicherte vor der Beendigung des Versicherungsvertrages verstirbt, wird der an den Versicherungsnehmer bezahlte Kaufpreis nachträglich erhöht. Dadurch entsteht eine Differenz zwischen der nachträglichen Kaufpreiserhöhung und die vom Versicherer ausgezahlte Todesfallleistung. Vor(...)
  • Wirtschaftsauskünfte zur Bonitätsprüfung
    Bestimmte Daten für eine Bonitätsprüfung können von Unternehmen bei der Auskunftei angefordert werden. Dafür ist aber ein berechtigtes Interesse vom anfragenden Unternehmen glaubhaft darzulegen, damit den Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes gerecht wird. Die Auskunftei ist zu(...)
  • Wirtschaftsauskunftei
    Die Sammlung, Mitteilung und Auswertung von wirtschaftsrelevanten Daten über Privatpersonen und Unternehmen sind die Aufgaben einer Wirtschaftsauskunftei. Geschäftspartner mit einem berechtigten Interesse können Empfänger solcher Daten sein. Die bekannteste Auskunftei in Deutschland ist die(...)
  • Wo kommen die Daten von Auskunfteien her?
    Die Daten bekommen die Auskunfteien aus verschiedenen öffentlichen und nicht öffentlichen Quellen, wie folgt:  Selbstauskunft von private Personen und Unternehmen Auskünfte von amtlichen und halbamtlichen Stellen Inkassobüros Telefon- und Adressbücher Veröffentlichungen im Bundesanzeiger(...)
  • Wozu dienen Bindefristen?
    Innerhalb der Bindefrist soll der Versicherer genügend Zeit haben, das für ihn entstehende Risiko genau ermitteln zu können, welches mit dem Abschluss der Lebensversicherung verbunden sein kann. Dafür kann das Versicherungsunternehmen die Zeit von 6 Wochen voll ausschöpfen. Der Antragsteller(...)
  • Wozu eine Sterbegeldversicherung?
    Für die Hinterbliebenen kann eine Beerdigung auf Grund der in Deutschland gültigen Bestattungspflicht schon ins Geld gehen. Dabei entstehen Kosten für den Grabstein, Erbschein, Sterbeurkunden, Blumenkränze und Trauerkarten. Bis vor ca. 10 Jahren gab es dafür das Sterbegeld, das aber(...)
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  • Zahlung der Prämien
    Bei der Heiratsversicherung werden die Prämien vom Versicherungsnehmer gezahlt, bei dem es sich meistens um die Eltern oder Großeltern der bzw. des Begünstigten handelt. Beim Versicherungsfall, z.B. bei der Hochzeit des Kindes, endet die Beitragszahlung. Wenn der Versicherungsnehmer(...)
  • Zeitwert und Rückkaufswert einer Lebensversicherung
    Im Versicherungsbereich spielt bei der Lebensversicherung der Zeitwert eine wichtige Rolle, gerade in Verbindung mit dem Rückkaufswert. Denn der Rückkaufswert ist der Auszahlungsbetrag einer Lebensversicherung, wenn der Versicherungsnehmer diese vorzeitig kündigt. Bei erst kurz laufenden(...)
  • Zinsen und Nebenkosten: Ratenkredit berechnen
    Die Kapitalkosten zeigen an, wie kostspielig ein Ratenkredit bei einem Ratenkredit-Vergleich sein kann. Diese schlagen sich auch auf die Höhe des effektiven Zinssatzes nieder, in dem alle kostenrelevanten Faktoren einkalkuliert sind. Dazu gehören z.B. Disagio, Bearbeitungsgebühren,(...)
  • Zugangsvoraussetzungen für Versicherungsmakler
    Wer den Beruf des Versicherungsmaklers ausüben möchte, muss sich in der Versicherungsmaterie sehr gut auskennen und über eine umfangreiche Marktkenntnis verfügen. Um die ausreichende Sachkunde nachzuweisen, kann eine Sachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder ein(...)
  • Zusammensetzung der Ablaufleistung
    Üblicherweise setzt sich die Ablaufleistung aus einem garantierten und einem nicht garantierten Anteil zusammen. Der vertraglich festgelegte garantierte Anteil wird aus den eingezahlten Beiträgen abzgl. der Versicherungskosten berechnet und mit dem garantierten Zinssatz verzinst. Der nicht(...)

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